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Elefantenreiten Thailand: Beliebte Touristenattraktion

Reiturlaub ist nicht nur im Pferdestall möglich. Einen Ritt der besonderen Art erleben Urlauber beim Elefantenreiten in Thailand und vielen anderen Ländern Südostasiens. Was ist davon zu halten?

18.06.2013 10:00 | 6:06 Min | © Sat.1

Hoch zu Elefant statt hoch zu Ross

Elefanten sind in Thailand vor allem Arbeitstiere. Doch durch den Tourismus haben die Dickhäuter noch eine zweite, ganz andere Aufgabe bekommen: Auf ihren starken, breiten Rücken tragen Sie Urlauber durch den Urwald. Das Elefantenreiten ist bei Jung und Alt beliebt, vor allem im Rahmen von Erlebnisreisen wird es häufig angeboten.

Der Alltag in einem Elefantencamp

Bodo Förster, Betreiber eines Elefantencamps in Thailand, gibt Einblick in seine tägliche Arbeit. Elefantenbaden, Elefantenreiten und Elefantenfüttern sind hier ganz normale Tätigkeiten. Inwieweit die Tiere den Rummel und das Umherschaukeln von Touristen als angenehm empfinden, darüber ist sich Förster nicht ganz sicher. Immerhin würden die Elefanten merken, dass es sich nicht um Arbeit handele.

Ist Elefantenreiten Tierquälerei?

Wer in seinem Urlaub Elefantenreiten ausprobieren will, sollte sich die Bedingungen vor Ort kritisch anschauen. Ausgebildete Tierpfleger wie Förster haben langjährige Erfahrung im Umgang mit den Dickhäutern. Sie achten darauf, dass es den Tieren an nichts mangelt und diese nicht zu Schaden kommen.

In einigen Elefantencamps in Thailand werden von den sogenannten Mahuts, den Elefantenführern, jedoch auch spitze Haken oder Stöcke eingesetzt, um die Elefanten voranzutreiben. Beobachten Sie solche Szenen, sollten Sie aus Tierschutzgründen die Touristenbespaßung nicht unterstützen und den Reiseveranstalter, über den Sie die Tour gebucht haben, über die Aktivitäten informieren. Denn Verletzungen und Todesfälle durch die Misshandlung sind keine Seltenheit.

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