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Reiserecht Pool: Was ist erlaubt und was nicht?

Auch im Urlaub tauchen rechtliche Fragen auf. Aber keine Sorge, Richter Alexander Hold kennt das Reiserecht: Am Pool die Liegen reservieren, geht das? Und wer haftet, wenn Sie am Pool ausrutschen?

01.07.2013 10:00 | 5:16 Min | © Sat.1

Reiserecht: Poolliegen mit Handtuch reservieren?

Liegen am Pool mit einem Handtuch zu reservieren, ist – vor allem bei deutschen Urlaubern – gängige Praxis. Anstatt in ihrem Sommerurlaub auszuschlafen und den Tag gemütlich angehen zu lassen, stellen sich manche Sonnenanbeter dafür sogar den Wecker. Doch was sagt das Reiserecht? Poolliegen zu reservieren, ist laut Hold Zeitverschwendung. Denn Handtücher verschaffen keine Besitzrechte. Wenn Sie diese entfernen und sich selbst auf die Liege legen, machen Sie sich höchstens unbeliebt bei den anderen Gästen, aber nicht strafbar. Auf den Punkt gebracht gilt nicht das Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, sondern „weggegangen, Platz vergangen!“

Reisrecht Pool: Haftet das Hotel bei Unfällen?

Wer ein Hotel und einen Swimmingpool betreibt, steht in der Verkehrssicherheitspflicht. Mit anderen Worten: Er hat alles ihm Zumutbare zu tun, damit kein Gast zu Schaden kommt. Der Hotelier muss somit alle Sicherheitsauflagen erfüllen, zum Beispiel Geländer, Absturzsicherungen und rutschfeste Unterlagen anbringen. Sind diese nicht vorhanden, haftet das Hotel bei Unfällen am Pool. Haben Sie den Unfall selbst verschuldet, zum Beispiel, indem Sie auf nassen Bodenfliesen gerannt sind, können Sie keine Dritten dafür belangen. Abgesichert sind Sie mit einer entsprechenden Reiseversicherung.

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