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Ausmisten für die Seele

Der Minimalismus ist nicht nur ein Einrichtungsstil, sondern eine Lebensphilosophie. Es geht darum, sich auf das Wesentliche zu beschränken, den Wert von Dingen wieder mehr zu schätzen und dem Geist viel freien Raum zur Entfaltung zu bieten. Motto: je weniger Besitztümer, desto weniger Ablenkung; je weniger Ablenkung, desto weniger Ballast.

Das mag sich abgehoben anhören – doch wahrscheinlich kennt jeder das gute Gefühl nach einer groß angelegten Entrümpelungs-, aber auch einer kleineren Aufräumaktion: ein Gefühl der Befreiung und des Loslassens. Genau diese angenehme Empfindung möchten viele Menschen bewahren und sich möglichst minimalistisch einrichten. Aber wie funktioniert das genau?

Wohnung minimalistisch einrichten – die Grundregeln

Wer ein einzelnes Zimmer oder seine ganze Wohnung minimalistisch einrichten möchte, kommt am Entrümpeln nicht vorbei. Die aussortierten Gegenstände müssen aber nicht unbedingt weggeworfen werden. Vielleicht freut sich ein anderer über den ehemaligen Lieblingspullover, die Schallplattensammlung aus den 80ern oder den ausrangierten Sessel von Oma.

Alles, was bleibt, sollte nach bestimmten Grundregeln angeordnet werden: Auffällige und hochwertige Einzelstücke sollten exponiert platziert werden, die restlichen Möbel eher in den Hintergrund rücken. Diese dürfen gerne funktional und schlicht sein. Auf verspielte Deko und Schnickschnack gilt es, zu verzichten. Gerade Linien, große Flächen sowie die Farben Schwarz, Weiß und Grau dominieren. Einzelne Dekorationselemente wie Lampen, Zimmerpflanzen  und Bilder erzielen so eine ganz andere Wirkung. Probieren Sie es einfach mal aus, Sie werden feststellen, dass weniger manchmal tatsächlich mehr ist. Weitere Einrichtungsstile finden Sie im SAT.1-Ratgeber.

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