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#Das Sparfuchs-Ferkel

Geschafft! Das Geschäft ist verrichtet, jetzt geht es ans Saubermachen. Doch dann die bittere Erkenntnis: Die Klorolle ist fast leer! Was für die meisten einem Weltuntergang gleichkommt, nimmt dieser Toiletten-Typ mit einem gelassenen Achselzucken hin. Er benutzt ohnehin immer nur ein Kloblatt – denn Sparen hat er sich zur Lebensaufgabe gemacht. Da werden Bremsspuren in der Unterbuxe auch mal billigend in Kauf genommen.

#Der Klopapier-Umdreher

Inzwischen ist er vom Aussterben bedroht. Vereinzelt tritt er jedoch auf und schlägt dann gnadenlos zu. Dieser Toiletten-Besucher kann nicht anders, er muss die Klorolle immer umdrehen – so, dass das lose Ende hinten hängt. Angeblich könne er mit dieser Ausrichtung die Blättchen gezielter abziehen. Für ihn ist die umgedrehte Klorolle keine Geschmackssache, sondern eine Frage des Prinzips!

#Der konsumsüchtige Hipster-Leser

Zu Hause hat er in der Toilette ein halbes Zeitschriftenregal stehen, das er stets mit den neusten Fashion- und Musik-Mags bestückt. Da er immer up to date sein will, ist der Gang zum Lokus die perfekte Möglichkeit für ihn, das Gehirn mit nützlichen wie sinnlosen Infos zu füttern. Manchmal geht der Informationsdrang so weit, dass er sogar das Tablet nutzt, während er gerade sein Wiener Würstchen ins weiße Haus abseilt. Bloß keine Zeit verschwenden!

#Der Aus-Angst-vor-der-Freundin-Sitzpinkler

Selbst die Toilette stellt für ihn kein Rückzugsraum dar, um sich als Mann ausleben zu können. Sobald er versucht, im Stehen zu pinkeln, hört er schon die schrille Stimme seiner Partnerin im Kopf: „Wehe, du spritzt beim Pinkeln daneben!“ Es ist die Angst vor der Frau, die ihn dazu zwingt, auf seinen vier Buchstaben die Blase zu entleeren. Der Sitzpinkler ist sogar so gut erzogen, dass er im Anschluss von alleine den Klodeckel herunterklappt. Brav!

#Der Small-Talker

Ob Mann oder Frau: Für diesen Typ ist die Toilette mehr als nur eine sanitäre Vorrichtung zur Abgabe von Körperausscheidungen. Es ist ein Ort der menschlichen Begegnungen, wo sich Kollegen, Freunde oder auch Fremde über ihre Freuden und Sorgen austauschen können. Männer tun das gerne auch mal mit Augenkontakt am Pinkelbecken. Frauen rufen der Gesprächspartnerin in der anderen Klokabine hingegen den neuesten Klatsch und Tratsch lautstark zu. Von wegen stilles Örtchen!

Angeber-Fact: Es schadet nicht, sich darüber Gedanken zu machen, wie wir unsere Zeit auf der Toilette nutzen. Etwa drei Jahre unseres Lebens verbringen wir nämlich in der Bedürfnisanstalt. Verrückt!

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