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#1: Kleine Investition, großer Erfolg

Ihr liebt es nun Mal jeden Tag zu duschen und könnt darauf einfach nicht verzichten? Das schlägt sich sicher in eurer Abrechnung nieder. Rund ein Drittel des Gesamtwasserverbrauchs fällt beim Duschen oder Baden an. Mit einer kleinen Investition könnt ihr euren High-Class-Duschgenuss aber in ein Sparfuchs-Erlebnis verwandeln – ohne auf Verwöhnmomente verzichten zu müssen.

In Baumärkten gibt es mittlerweile sogenannte Sparduschköpfe und Durchflussbegrenzer. Sie funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Sie teilen am Hahn den Wasserstrahl oder aber sie mischen etwas Luft bei. Durch diese genialen Hacks wird der Wasserverbrauch optimiert, ohne dass es an gefühltem Komfort mangelt. Effektive Duschköpfe sind mittlerweile schon ab 20 Euro erhältlich – und die haben sich bei einer Ersparnis von über 25 Prozent pro Jahr schnell rentiert.

#2: Regenwasser sammeln

Nichts ist effektiver als Regenwasser zu sammeln . Insbesondere für Familien mit Garten wird sich diese Maßnahme sofort lohnen. Ihr nutzt hiermit die kostenlosen Ressourcen der Erde möglichst effektiv. Und aufwändig ist diese Maßnahme keineswegs. Stellt einfach eine Regentonne unter eure Regenrinne und sie wird sich mit jedem Guss nach und nach von alleine befüllen – einfach total praktisch!

#3: Toilettenspülung optimieren

Tatsächlich ist der größte Faktor in puncto Wasserverbrauch die Toilettenspülung. Viele Male wird sie am Tag betätigt und lässt zumeist viel mehr Wasser durch die Schüssel laufen, als eigentlich nötig wäre. Viele moderne Spülungen setzen deshalb auf Kurzspül-Tasten. Wer über einen solchen Komfort nicht verfügt, muss jedoch nicht verzagen. Mit kleinen und sehr kostengünstigen Tricks könnt ihr sie einfach an euren Gebrauch anpassen.

Habt ihr eine Toilette mit großem Spülkasten , verschwendet ihr pro Spülgang etwa 5 Liter Wasser. Insbesondere für das kleine Geschäft werden deutlich weniger Liter gebraucht, als das Volumen vorgibt. Um das Fassungsvermögen zu reduzieren, legt einfach einen Backstein oder einen beschwerten Plastikbehälter in den Kasten – so wird ab der nächsten Spülung die Füllung so optimiert, dass nur noch die benötigte Menge Wasser nachfließt.

Angeber-Fact: Auch zu regelmäßiger Fastfood-Genuss wirkt sich negativ auf die eigene Wasserbilanz aus. Berechnungen des WWF zufolge, verbraucht allein die Produktion eines einzigen Schnellrestaurant-Menüs 6000 Liter Wasser. 

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