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#Erschreckender Selbsttest

Probiert es aus: Einmal die Tastatur anheben, umdrehen und kräftigt rütteln – so richtig kräftig! Na, überrascht, dass plötzlich Frühstücksreste von letztem Monat herauspurzeln und es Staub regnet? Ganz schön eklig! Noch ekliger als die Krümel und der Dreck zwischen den Tasten ist aber, was sich auf der Oberfläche der Tastatur befindet.

#Tastatur ist Brutstätte für Bakterien

Unglaublich, aber die Ansteckungsgefahr bei der heimischen Tastatur ist tatsächlich wesentlich größer als bei öffentlichen Toilettensitzen, wie diverse Studien ergeben haben. Es zeigte sich, dass einige Geräte fünfmal so viele Bakterien aufweisen wie ein Toilettensitz. Die Folgen können für den Nutzer der Tastatur verheerend sein: Lebensmittelvergiftungen, Magenverstimmungen oder Durchfall sind bei einer solch hohen Keimzahl keine Seltenheit.

#Problem mit Putzen beheben

Obwohl Staub, Krümel und Keime sich ziemlich gruselig anhören, besteht insgesamt kein Grund zur Panik. Denn wer die Tastatur regelmäßig richtig putzt , muss sich auch nicht sorgen. So könnt ihr beispielsweise mit einem Hochdruckspray für knapp zehn Euro die Tastatur auch an unzugänglichen Stellen reinigen. Für den Bereich zwischen den Tasten hilft ein Schwamm mit Desinfektionsspray – Kostenpunkt: vier Euro. Aber Achtung: der Rechner sollte bei der Putzaktion aus bleiben und das Tastaturkabel ausgesteckt.

Angeber-Fact: Ganz unschuldig sind viele Nutzer an der Keimflut auf der Tastatur nicht. Wie eine Befragung ergab, hält es jeder dritte Deutsche nicht für notwendig, sich nach dem Toilettengang die Hände zu waschen. Dabei sind schmutzige Handflächen die größten Überträger von Keimen.

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