Ratgeber

Aufräumen wie Marie Kondō

Magic Cleaning: aufräumen leichtgemacht

Quillt das Regal über? Bekommen Sie die Schublade für unbestimmten Krempel langsam nicht mehr zu? Jetzt ist Schluss mit dem Horten! Marie Kondō hilft uns beim Entrümpeln.

Aufgeräumtes Zimmer
Aufräumen kann Ihr Leben vereinfachen © iStock

Jung, hübsch, erfolgreich – und das ist noch nicht der Grund, warum Marie Kondō ein Vorbild für viele, besonders Frauen, ist. Denn Marie Kondō ist sozusagen der Guru aller Hausfrauen, sie hat eine der leidigsten aller Alltagsaufgaben revolutioniert: das Aufräumen.

Magic Cleaning: aufräumen für alle

Wer hasst es nicht. Hier liegt ein Stapel Bücher, hier noch alte CDs, verklebte Fotos auf dem verstaubten Regal, eine Fülle an Styling-Produkten. All das umgibt uns täglich und scheint uns ständig mit bösen Blicken anzustarren, als wolle es mit grimmiger Miene sagen: Räum mich auf! Eine solche Unordnung belastet und macht es schwerer, sich an dem Ort wohlzufühlen, der fürs Wohlfühlen eigentlich gemacht ist: unser Zuhause.

Endlich Ordnung – so geht’s:

Es klingt radikal, aber zahlreiche Blogger und Journalisten berichten von Erfolgsgeschichten. Grundsätzlich rät Kondō dazu, in möglichst kurzer Zeit alles aufzuräumen. Dafür kann man das Projekt aber Schritt für Schritt in Kategorien einteilen. Fangen wir beispielsweise mit dem Kleiderschrank an. Zunächst einmal räumen wir den kompletten Schrank aus und werfen alles auf einen Haufen. Jetzt geht es los. Jedes Stück wird in die Hand genommen und genau geprüft, ob es einem noch Freude bereitet. Was einem Freude bereitet, soll nun seinen ganz genauen Platz zugewiesen bekommen und ordentlich verstaut werden. Was den Test nicht besteht, kommt radikal weg. Ob etwas geschenkt war oder teuer – egal. Und es geht nicht nur Klamotten an den Kragen, auch Bücher, Erinnerungsstücke, Papierkram und digitale Dokumente werden ausgemistet. In ihren Büchern empfiehlt Marie Kondō, wie viel man von welcher Sache behalten sollte und gibt Empfehlungen, wie man die aufbewahrten Gegenstände am besten verstaut.

Was wir davon haben: Klasse statt Masse

Bei der neuen Ordentlichkeit geht es nicht mehr um Menge, sondern um die Qualität unseres Besitzes. Entrümpeln wir endlich mal unsere Wohnung, entrümpeln wir auch unseren Kopf. Wir können uns endlich trennen von Dingen, die wir eigentlich eh gar nicht mehr brauchen. Haben wir etwa nur jemanden gebraucht, der uns sagt, dass es in Ordnung ist, 75 Prozent der letzten Urlaubsfotos einfach wegzuschmeißen, weil wir sie uns eh nie wieder anschauen werden? Oder die grässliche Vase der Schwiegermutter endlich zu entsorgen, weil sie uns nicht gefällt und nie gefallen wird? Schließich ist die Wohnung ja kein Museum für Dinge, die keiner haben will, sondern ein Ort, in dem wir uns nach unseren Vorstellungen entfalten und verändern können.

Wer ist Marie Kondō?

Marie Kondō ist eine Ordnungsberaterin aus Japan. Ihre „Magic Cleaning“-Bücher wurden weltweit über sieben Millionen mal verkauft, in 27 Sprachen übersetzt und führten die New-York-Times-Bestseller-Liste an. Mittlerweile wurde ihr Name Kondō schon zum Verb „to kondo“, was übersetzt so viel wie „Schrank aufräumen“ bedeutet. Marie Kondō gibt Seminare, hält Vorträge auf der ganzen Welt und hat in den USA ihre eigene Show. 

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