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Die Notarkosten beim Hauskauf sind im Verhältnis zu anderen Kosten zwar vergleichsweise niedrig, machen bei den Nebenkosten beim Hauskauf aber dennoch einen nicht zu unterschätzenden Kostenfaktor aus. Wenn Sie ein Haus kaufen wollen, sollten Sie die Notarkosten bei Ihrer Baufinanzierung daher unbedingt in Ihre Rechnung miteinbeziehen.

Können Notarkosten beim Hauskauf vermieden werden?

Die Notarkosten beim Hauskauf sind in Deutschland unumgänglich: Bei jedem Hausverkauf bzw. Hauskauf muss laut Immobilienrecht ein Notar hinzugezogen werden. Die Notargebühren hat immer der Käufer zu tragen, nicht der Verkäufer oder Makler. Anders als bei Maklergebühren sind die Gebühren für Notare beim Hauskauf nicht abhängig von der jeweiligen Region. Die Notarkosten beim Hauskauf betragen in Deutschland überall ungefähr 2 Prozent des tatsächlichen Kaufpreises. Bei diesen Notargebühren sind auch die Kosten für den vorgeschriebenen Grundbucheintrag beim Grundbuchamt, die ungefähr 0,5 Prozent des Kaufpreises der Immobilie betragen, bereits beinhaltet.

Hinweise und Tipps zu Notarkosten beim Hauskauf

In einigen Ländern ist es nicht zwingend erforderlich, bei einem Immobilienkauf einen Notar hinzuzuziehen. Um sich besser abzusichern und kein unnötiges Risiko einzugehen empfiehlt es sich aber sehr, bei Immobilienkäufen im Ausland immer einen Notar hinzuzuziehen, auch wenn ein Notar nicht ausdrücklich vorgeschrieben wird. Bei einem Hauskauf im Ausland sollten Sie vor einer Vertragsunterzeichnung im Zweifelsfall außerdem einen Dolmetscher einschalten. So gehen Sie sicher, dass Ihr Hauskauf keine bösen Überraschungen nach sich zieht. Außerdem sollten Sie bei einem Hauskauf immer Einsicht in die Grundbucheintragung beim Grundbuchamt beantragen, damit Sie sicher gehen, dass Ihr Grundstück und Ihre Immobilie nicht mit Belastungen oder Forderungen belegt sind. 

Notargebühren beim Hauskauf zählen zu den Kaufnebenkosten

Die Kosten für Notare werden zu den üblichen Nebenkosten, die beim Hauskauf anfallen, gezählt. Zu diesen Nebenkosten, die der Käufer bei Vertragsabwicklung innerhalb von zwei bis vier Wochen zu zahlen hat, gehören außerdem folgende Punkte: 

  • Notarkosten, betragen ungefähr 2 Prozent des Kaufpreises
  • Grunderwerbsteuer, beträgt 3,5 bis 6,5 Prozent des Kaufpreises, abhängig vom jeweiligen Bundesland
  • Finanzierungskosten, können ca. 1 Prozent des Kaufpreises ausmachen
  • ggf. Maklergebühren von 3,57 Prozent bis zu maximal 7,14 Prozent des Kaufpreises, abhängig von der Region und dem dortigen Immobilienmarkt
  • gegebenenfalls eine Genehmigung des Verwalters, kann 0,2% des Kaufpreises betragen

Die Nebenkosten beim Hauskauf können je nach Region insgesamt somit bis zu 17 Prozent des Kaufpreises betragen. Die Notarkosten beim Hauskauf sind somit ein vergleichsweise geringer Posten, der aber dennoch in der Finanzierungsplanung nicht vergessen werden darf. 

Der Notar - ein hoch qualifizierter Beruf für verantwortungsvolle Aufgaben - Weitere Infos zu Notaren finden Sie hier auf gelbeseiten.de

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