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Münchner Clubs sind seit Mitte März 2020 komplett geschlossen. Theater und Kinos durften nach dem ersten Lockdown auch nur für kurze Zeit öffnen, obwohl viele Konzepte zur Einhaltung der strengen Hygieneregeln umgesetzt wurden. Nachdem sich im Sommer noch mehrere Veranstalter und damit auch Künstler mit Open Air Konzerten über Wasser halten konnten, ist es seit November 2020 meist still geworden um die Münchner Kulturstätten.

Lebensformen-Autorin Heike Springer wollte wissen, wie die Stimmungslage nach einem Jahr „Ausnahmezustand“ in der Münchner Kulturszene ist. Schauspielerin Henriette Nagel und Intendant Christian Stückl vom Münchner Volkstheater erzählen, wie sie emotional mit der unfreiwilligen Bühnenpause zurechtkommen. Zur momentanen Situation der Münchner Clubs, die ja nicht mal als Kulturstätten gelten, treffen  wir Thomas Schamann vom Milla Club. Die Organisatoren der Veranstaltungsstätte im Münchner Glockenbachviertel hatten eine Idee: die Telemilla. Konzerte, Lesungen und Auftritte von Poetry Slamern und Kabarettisten werden aus der Milla live gestreamt. Finanziell kommt nicht viel rum bei so einem gestreamten Konzert, aber die Münchner Szene bleibt so zumindest in Erinnerung in Zeiten der Pandemie. Wie sehr das Publikum fehlt und wie wichtig diese Streaming Auftritte trotzdem sind, erzählen die Musiker der Band Inside Golden und die Künstler der Rationalversammlung.

Ein Film von Heike Springer.

Hier gehts zum Film.

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