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Starke Böen am Wochenende

Bayern duckt sich im Wind

Ungemütlich ist es heute in großen Teilen des Freistaats: Stundenlanger Regen, dazu ein heftiger Wind. Für manche Landkreise besteht gar Unwetteralarm.

Regen Wetter
Zwei Frauen stehen am 18.03.2017 auf einem Steg bei Niederpöcking am Starnberger See im Regen. © Andreas Gebert/dpa

Stürmisches Wochenende im Freistaat: Starker Wind wird sowohl am Samstag als auch am Sonntag über bayerische Städte und Gemeinden fegen. In den Alpen und im Alpenvorland sei sogar mit orkanartigen Böen zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag mit. Die Böen könnten eine Geschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometern erreichen. Auch für das flachere Land südlich der Donau kündigte der DWD sturmartige Böen an. Diese könnten gerade in freien Lagen für Schäden sorgen, sagte ein DWD-Sprecher. Für größere Städte sah er die Lage entspannter:

"In Städten dürfte der Wind weniger gefährlich werden, weil diese besser abgeschottet sind."

Am Samstag bestand für die Landkreise Regen, Freyung-Grafenau, Deggendorf, Straubing-Bogen (alle Niederbayern), Cham (Oberpfalz), Oberallgäu (Schwaben) sowie Berchtesgardener Land (Oberbayern) die zweithöchste Unwetterwarnstufe. Zusätzlich zu dem Sturm sollte es noch Dauerregen geben. Die Polizeipräsidien der besonders betroffenen Regionen meldeten bis zum Samstagmittag lediglich kleinere Sturmschäden. "Bisher ist alles ruhig", sagte ein Sprecher der Polizei in Oberbayern.

"Wir hatten vereinzelt Bäume auf den Straßen, sonst ist bis jetzt nichts passiert".

Unwetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettern im östlichen Mittelgebirge, im Bayerwald, im Oberallgäu und im Berchtesgadener Land. Außerdem sei fast überall in Bayern mit stürmischen Böen zu rechen, heißt es in einem Warnlagebericht vom frühen Sonntagmorgen. In den Hochlagen der Alpen und des Baerwalds ist weiterhin mit Sturmböen zu rechnen. (dpa)

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