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Nacht der Schlaflosigkeit, Werwölfe und Liebe?

Die drei größten Vollmond-Mythen im Reality-Check

  • Veröffentlicht: 20.10.2015
  • 18:17 Uhr
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Der Vollmond hat seit Jahrhunderten eine magische Anziehungskraft auf Menschen – etliche Mythen ranken sich daher um den sogenannten grauen Planeten. Wir haben die beliebtesten auf den Prüfstand gestellt und Erstaunliches herausgefunden. Lest selbst!

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#Ich. Kann. Einfach. Nicht. Schlafen.

Es ist wohl der weit verbreitetste Mythos: Viele sind fest davon überzeugt, dass ihnen der Vollmond den Schlaf raubt. Wissenschaftliche Studien konnten einen Zusammenhang zwischen Schlafqualität und Mondphase bisher jedoch nicht belegen.

Wie kommt es aber, dass unsereins glaubt, dass der Vollmond uns wachhält? Eine mögliche Erklärung: die Helligkeit. Im Vergleich zum Halbmond sind die drei Nächte um Vollmond fast zwölfmal so hell. Genug Licht, dass ihr sogar bei ausgeschalteter Nachttischlampe ein Buch lesen könntet. Wer soll bitte sehr da noch schlafen können?

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#Wahnsinnig vor Lust

Er soll länger, leidenschaftlicher und überhaupt einfach besser sein als sonst: der Sex zu Vollmond. Stimmt das wirklich? Die klare Antwort: nein! Der Vollmond hat keinen Einfluss auf unsere Libido. Auch der Glaube, dass sich der Menstruationszyklus mit dem Mondzyklus synchronisieren lässt, gehört eher in die Kategorie "Vollkommener Blödsinn". Und ohnehin: Wie unsexy ist es denn bitte, sich beim Matratzensport nach einem Kalendertag zu richten?!

#Vor Wut zum Werwolf werden

Macht der Vollmond aggressiv? Diese Behauptung basiert auf reinen Beobachtungen einzelner Personen und kann somit auch nicht als allgemeine These aufgestellt werden. Klar, gibt es zu Vollmond auch Leute, die in der Kneipe zu tief ins Glas gucken und vielleicht eher gewillt sind, sich auf eine Prügelei einzulassen. Zu einem Handgemenge unter Besoffenen kann es aber auch an Ostern oder Weihnachten kommen. Würde man dann auch sagen, dass der Osterhase oder Weihnachtsmann die Ursache für die Gewaltbereitschaft einiger Idioten sind? Und da wie gerade beim Thema sind. Der Osterhase und der Weihnachtsmann existieren genauso wenig wie der Werwolf, der bei Vollmond angeblich sein Unwesen auf unseren Straßen treibt.

Angeber-Fact: Die drei größten Mythen um den Vollmond wären damit aus der Welt geschafft. Nun muss noch die Frage geklärt werden: Wie kommt es überhaupt zum Vollmond? Zur Abwechslung wird es jetzt tatsächlich wissenschaftlich. Genau genommen ist der Vollmond die Phase, in der die Erde zwischen Mond und Sonne steht und Erdbewohner die voll beleuchtete Mondhalbkugel sehen. Übrigens: Steht die Erde exakt zwischen Sonne und Mond, fällt ihr Schatten auf den grauen Planeten – dann liegt eine Mondfinsternis vor.

Wann der Mond in welcher Himmelsrichtung steht, erfahrt ihr hier

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