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Gallendiät

Die richtige Ernährung bei Gallenproblemen

  • Aktualisiert: 31.01.2023
  • 16:40
© Pixabay.com

Wenn's der Galle schlecht geht, musst du deine Ernährung umstellen. Die sogenannte Gallendiät kann Abhilfe schaffen. Welche Lebensmittel erlaubt sind und von welchen du besser die Finger lassen solltest, erfährst du hier. 

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Welche Funktion hat die Galle?

Rindersteak, Sahnetorte, Schweinebraten - all das sind Speisen, die schwer im Magen liegen. Ohne Gallenflüssigkeit wären sie jedoch erst recht unbekömmlich. Der Gallensaft, der in der Leber produziert und in der Gallenblase gelagert wird, fungiert als eine Art Spülmittel: Er löst Fette im Darm und macht sie dem Körper zugänglich.

Manchmal kommt es vor, dass Gallensteine den Weg zum Darm versperren. Der Gallensaft kann seine Aufgabe nicht mehr erfüllen und es kommt unter Umständen zu schmerzhaften Koliken. Deshalb ist eine gesunde Ernährung bei Gallenproblemen besonders wichtig.

Wichtige Regeln für eine Gallendiät

Prinzipiell gilt, ähnlich wie bei einer Leberdiät: Schwere, fettige Speisen gehören bei einer Gallendiät nicht auf den Speiseplan. Sie fordern die Gallenflüssigkeit heraus. Bereite stattdessen fettarme Kost zu. Komplett auf Fette verzichten musst du aber nicht. Der Gallensaft hätte keine Arbeit mehr und würde sich nur in der Gallenblase sammeln. Koche am besten mit pflanzlichen Fetten. Diese sind leichter zu verdauen und halten die Gallenblase in Schwung. Üppige Mahlzeiten sollten bei der Gallendiät vermieden werden.

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Gallendiät: Gute und schlechte Lebensmittel

Bei der Gallendiät geht es an erster Stelle darum, die Galle zu entlasten und nicht darum, abzunehmen. Die fettarme Kost kommt deinen Hüften jedoch zugute. Bei folgenden kohlenhydratreichen Lebensmitteln darfst du beherzt zugreifen: Knäcke- und Toastbrot, Zwieback, altbackenes Weißbrot, Nudeln, Kartoffelbrei, Pellkartoffeln und fettarmer Kuchen. Frisches Brot und Brötchen sowie Vollkornbrot solltest du hingegen meiden. Auch Pfannkuchen und fettiges Gebäck machen dem Magen das Leben schwer. Kartoffeln sind bei der Gallendiät zwar erlaubt, allerdings nicht die üblichen Kalorienfallen wie Pommes Frites, Bratkartoffeln und Kartoffelsalat.

Obst, Gemüse und Milch bei Gallenproblemen

Sind Obst und Gemüse gut für die Ernährung bei Gallenproblemen? Prinzipiell kannst du auch hier zugreifen. Ob Himbeeren, Erdbeeren, Äpfel, Birnen oder Heidelbeeren, lass es dir schmecken! Bedenklich ist hingegen unreifes Obst sowie Pflaumen, Trockenobst, Weintrauben, Johannisbeeren und Nüsse. Beim Gemüse solltest du lediglich bei Wirsing, Sauerkraut, Zwiebeln, Paprika, Radieschen, Kohl und Rettich aufpassen.

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Und wie sieht's bei der Gallendiät mit Milch, Käse, Fisch und Fleisch aus? Greife bei Milchprodukten stets zur Magervariante. Schlagsahne, Kondensmilch und Gorgonzola sind beispielsweise tabu. Auch bei Fisch und Fleisch solltest du auf wenig Fett achten. Mageres Fleisch von Hähnchen, Hase und Reh sowie Scholle, Kabeljau, Zander und Rotbarsch sind gut für die Ernährung bei Gallenproblem, Ente, Masthuhn, Makrele, Aal, Lachs und Ölsardinen hingegen nicht.

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