Frühstücksfernsehen

Der ehemalige "Genesis"-Gitarrist wandelt erfolgreich auf Solopfaden.

Steve Hackett im Frühstücksfernsehen

Stephen Richard (kurz: Steve) Hackett erlangte vor allem durch die Band Genesis an der Seite von Phil Collins und Peter Gabriel internationale Bekanntheit. Zwischen 1971 und 1977 spielte der 1950 in London geborene Gitarrist mit ihr insgesamt sechs Studioalben ein. 

Steve Hackett
Steve Hackett © WENN.com

Schon früh, nämlich im Alter von 12 Jahren, lernte Hackett Gitarre zu spielen. Hielt er sich zunächst noch mehr an klassische Musik, wurde er schon bald von den Rockgrößen seiner Zeit, wie Eric Clapton, Jeff Beck oder George Harrison inspiriert. Seine ersten Erfahrungen als Berufsmusiker machte er schließlich 1969, als er bei zwei Liedern auf einem Album der Band „Canterbury Glass“ mitwirkte. Doch Hackett wollte fest in einer Gruppe mitwirken und gab zu diesem Zweck eine Zeitungsannonce auf, welche wiederum Genesis-Sänger Peter Gabriel entdeckte.

Als Gitarrist nahm Hackett mit der Band insgesamt sechs Alben auf, die zum größten Teil vor allem in Großbritannien erfolgreich waren. Die Platten „Selling England by the Pound“ (1973) und „A Trick of the Tail“ (1976) schafften es sogar bis auf Platz 3 der Albumcharts. 1977 gab Steve Hackett allerdings seinen Ausstieg aus der Band bekannt. 

Bereits zu Genesis-Zeiten hatte der Gitarrist 1975 ein erstes Soloalbum mit dem Titel „Voyage Of The Acolyte“ veröffentlicht. 1978 erschien nun „Please Don’t Touch“, die erste Solo-CD nachdem er aus der Band ausgestiegen war. Ebenso wie die Nachfolgealben, können diese ersten Platten dem Progressive-Rock zugeordnet werden, waren vor allem in Großbritannien auch durchaus erfolgreich. Mit „Defector“ (1980) gelang Hackett zum ersten Mal auch der Einzug in die Top 10 der britischen Albumcharts. Erst bei dem Album „Cured“ (1981) näherte sich der Gitarrist wieder mehr seiner Genesis-Vergangenheit an, entwickelte seine Songs wieder zunehmend in Richtung Popmusik. 

Im Jahre 1985 versuchte sich Hackett wieder in einer Band, der Gruppe „GTR“, zusammen mit dem „Yes“-Gitarristen Steve Howe. Obwohl diese mit ihrem ersten Album durchaus erfolgreich war (Platz 11 in den US-Album-Charts), trennten sich die beiden Protagonisten bereits 1986 auf Grund von finanziellen Streitigkeiten. Fortan wanderte Hackett wieder auf Solopfaden. Eine seiner herausragenden Aufnahmen ist eine Interpretation von Shakespeares „Sommernachtstraum“ zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra. Bis heute hat er 26 Solo-Studioalben veröffentlicht und ist mit seiner aktuellen Platte „Beyond the Shroudes Horizon“ im Frühjahr 2013 auch in Deutschland auf Tour zu sehen. 

Tourdaten

  • 29.04.13  Leipzig          Haus Auensee
  • 30.04.13  Stuttgart        Theaterhaus
  • 02.05.13  München       Herkulessaal
  • 03.05.13  Mainz            Phönixhalle
  • 05.05.13  Oberhausen   Luise-Albertz-Halle
  • 06.05.13  Hamburg        Kampnagel 

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