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So helfen Sie Ihrem Kind, wenn es in der Schule gemobbt wird.

Fünf Tipps gegen Mobbing

Beim Thema Mobbing fühlen sich nicht nur oft Kinder hilflos, auch Eltern wissen häufig nicht, was sie unternehmen können, wenn ihre Kinder in der Schule gemobbt werden. Zusätzlich zum Talk mit Anti-Mobbing-Coach Carsten Stahl, haben wir fünf Tipps für Sie zusammengefasst, wie Sie Ihren Kindern im Falle von Mobbing zur Seite stehen können. 

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1. Anzeichen erkennen

Kinder, die in der Schule gemobbt werden, schämen sich oft dafür und haben Angst, offen darüber zu sprechen. Sie sollten daher besonders aufmerksam werden, wenn Ihr Kind beispielsweise immer häufiger nicht in die Schule gehen möchte, morgens über Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen klagt, seine Leistungen stark abfallen oder es Schulsachen beschädigt mit nach Hause bringt.

2. Hilfe suchen

Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind gemobbt wird, sollten sie zuerst immer mit Ihrem Kind selbst reden. In einem zweiten Schritt sollten Sie dann Kontakt zum Klassenlehrer aufnehmen und mit ihm ein weiteres Vorgehen sprechen.

3. Selbstbewusstsein stärken

So wichtig es ist, Hilfe zu suchen, so wichtig ist es auch, dass Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes stärken. Nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter Fragen wie „Was kannst du tun?“ zu klären. Dadurch nimmt Ihr Kind eine aktivere Rolle ein und ist dem Mobbing-Geschehen nicht mehr passiv ausgeliefert. Hobbies und Sport können außerdem dazu beitragen, dass Ihr Kind sein Selbstwertgefühl steigert.

4. Freunde und Verbündete suchen

Kinder, die in der Schule viel allein sind, sind besonders leichte Mobbing-Opfer. Schlagen Sie Ihrem Kind deshalb zum Beispiel vor, die Namen seiner Klassenkameraden auf ein großes Blatt Papier zu schreiben. Um die Personen, die nett zu ihm sind, malt Ihr Kind einen Kreis. So kann sich Ihr Kind vor Augen führen, dass es nicht alleine ist und dass es Personen gibt, die zu ihm halten. Vielleicht kennt Ihr Sohn oder Ihre Tochter auch andere Kinder, die auch gemobbt werden? In einer Gruppe von Freunden ist niemand mehr Außenseiter.

5. Täter verwirren

Die meisten Kinder fühlen sich oft hilflos den Attacken der Angreifer ausgeliefert und wehren sich deshalb nicht. Aber: Wer einfach nur traurig in der Ecke steht, macht es den anderen leicht, immer weiter zu spotten. Wer es aber schafft, gelassen zu reagieren, kann die Täter damit ganz schön durcheinander bringen.  Üben Sie die Situation mit Ihrem Kind am besten in einem Rollenspiel.

Mobbing in der Schule -  Hier bekommen Sie weitere Infos was Sie als Eltern dagegen tun können!

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