Frühstücksfernsehen

Gleich und gleich gesellt sich gern

Kann Intelligenz schädlich für eine Beziehung sein?

Frauen fragen sich oft warum sie noch allein sind und suchen die Gründe gerne bei sich selbst. Tatsächlich kann es sein, dass es an ihr liegt...sie ist zu intelligent!

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Männer und Frauen. Dieses leidige Thema wird wohl niemals alt. Oftmals scheint es jedoch so, als wären vor allem Frauen ungern Single, während Männer ihr Junggesellenleben in vollsten Zügen auskosten.

Viele Frauen suchen die Gründe, weshalb es bislang mit keinem potenziellen Prinzen so richtig geklappt hat, dann gerne bei sich selbst. Und tatsächlich haben Studien herausgefunden, dass der Fehler bei der Frau liegen könnte. Die Antwort ist überraschend: Sie ist zu intelligent!

Das zeigten Sozialpsychologen der Universitäten Texas, Buffalo und Thousand Oaks in den USA auf, indem sie die Reaktionen männlicher College-Studenten auf Frauen untersuchten, die vermeintlich klüger waren, als sie selbst. Die Studie beinhaltete drei verschiedene Tests, denen sich die Männer unterziehen mussten.

Intelligenz und Aussehen – ist das vereinbar?

Als Erstes wurden die Männer mit einer hypothetischen Situation konfrontiert. Sie sollten eine Frau in Bezug auf ihre Attraktivität bewerten, allerdings mit dem Wissen, dass diese ihnen zum Beispiel in Fächern wie Mathematik und Englisch überlegen wäre.
Das Ergebnis zeigte, dass die meisten Männer eine Frau, die klüger ist, als sie selbst, als sehr attraktiv einstuften und sich sogar durchaus eine längere Beziehung mit ihr vorstellen könnten.

Eine Intelligenzbestie in Person

Im zweiten Schritt durften die Probanden einige gleichaltrigen Frauen kurz kennenlernen, woraufhin im letzten Schritt beide, Frauen und Männer, einen Test durchführen mussten.
Überraschenderweise schnitten die Frauen in allen Tests besser ab, als die Männer. Allerdings lag das daran, dass die Ergebnisse zugunsten der Studie von den Wissenschaftlern gefälscht wurden.

Für die Auswertung sollten die College-Studenten die Frauen nun noch einmal in Bezug auf ihre Attraktivität bewerten.
Die Studie zeigte, dass die Männer von den angenommen klügeren Frauen kaum beeindruckt waren, sie bewerteten sie sogar als weniger attraktiv und gaben an, dass sie sich keine Langzeitbeziehung vorstellen könnten.

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Männer haben Angst vor starken Frauen

Aber wie passt das zusammen? Bekundeten die Männer nicht zu Anfang noch ein starkes Interesse an einer ihnen überlegenen Frau?

Die Wissenschaftler erklärten das Verhalten der Studenten wie folgt: Solange es sich um eine hypothetische Situation, in diesem Fall eine unerreichbare Frau handelt, sind die Männer von ihrer vermeintlichen Intelligenz begeistert und bewerten sie als sehr attraktiv. Konfrontiert man sie jedoch in Realität mit einer Frau, die klüger ist als sie selbst und zudem noch erreichbar, so wirkt sie unattraktiver auf die Männer.

Um eine Antwort auf dieses Phänomen zu finden, ergänzten die Psychologen die Studie um einen weiteren Schritt.
Die Männer sollten sich nun an ihr Männlichkeitsempfinden erinnern, welches sie hatten, als sie erfuhren, dass die Frauen in den Tests besser abschnitten, als sie selbst.
Die Forscher fanden heraus, dass das Männlichkeitsempfinden in der Nähe einer überlegenen Frau litt und so zur schlechteren Bewertung führte.

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Die Moral von der Geschicht': Frauen können so schön, so nett und so einfühlsam sein, wie sie wollen.
Sind sie einem Mann überlegen, kann er sich kaum eine Zukunft mit ihr vorstellen. Zumindest, wenn man der Studie Glauben schenkt.

Männer wollen ihrer Frau ebenbürtig sein – mindestens, wenn nicht sogar höhergestellt.
Nicht umsonst heißt es ja auch: „Gleich und gleich gesellt sich gern“.

Aber auch Frauen bevorzugen einen intelligenten Partner, von dem sie noch lernen können.
Auch das bestätigte eine Studie der Yale Universität. Diese zeigte, dass immer mehr Hochschulabsolventinnen ihre Eizellen einfrieren lassen, da ihre Hoffnungen auf einen geeigneten Partner mit dem sie Kinder kriegen können, mit den Jahren schwindet. 150 Frauen aus den USA und Israel wurden zu ihren Beweggründen befragt. 90 Prozent gaben als Grund an, dass sie einfach keinen Mann finden würden, der ihnen intellektuell die Stirn bieten kann. 81 Prozent der Frauen verfügten selbst über einen Universitätsabschluss.

Es gibt also entweder ein Übermaß an weiblichen Intelligenzbestien, die nur darauf warten aufgerissen zu werden, oder anders betrachtet ein riesiges Defizit an klugen Männern, mit der sich eine Frau zufriedengeben kann.  

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