Weihnachtsgeschenke während des Jahres besorgen

Der Sinn hinter der Schenktradition ist, dass man seinen Liebsten eine Freude macht, ihnen einen Wunsch erfüllt möchte und sie glücklich macht. Es geht nicht darum, dass man etwas Materielles schenken muss, das man am 22. Dezember in der Not noch besorgt hat. Nur, damit man irgendetwas schenken kann. Nein. Der Klassiker unter Eltern und Großeltern: „Was wünschst du dir denn zu Weihnachten?“ nimmt jegliche Magie und macht die Überraschung kaputt. Um bloß auf der sicheren Seite zu sein und einen möglichst geringen Aufwand zu haben?  – Wir finden: Sinn verfehlt! Denjenigen, den du beschenken möchtest, den solltest du doch kennen. Der Sinn wäre, das ganze Jahr über aufmerksam zu sein, und womöglich einen zwischendurch erwähnten Wunsch am Ende des Jahres zu erfüllen. Besorgen kannst du das Geschenk dann natürlich gleich, wenn du den Wunsch aufschnappst. Die Vorteile: 1. Die Freude ist viel größer, 2. Überraschungseffekt, 3. Kein Geschenke-Besorgungs-Stress in den letzten Wochen vor Weihnachten!

Vom Essen nicht stressen

Das Weihnachtsmenü muss erstens nicht aus 5 Gängen bestehen und zweitens auch gar nicht unbedingt selbstgekocht sein. Entscheide dich doch dieses Jahr für ein simples Gericht, das du schnell zubereiten kannst und das der ganzen Familie schmeckt. Oft ist weniger mehr und gar kein außergewöhnliches Hors d’œuvre notwendig. Wer grundsätzlich nicht gerne oder auch im des Rests des Jahres nicht kocht, muss sich auch der Weihnachtstradition zu liebe nicht dazu zwingen. Spare Zeit und Nerven, indem du ein köstliches Festessen über einen Catering-Service organisierst.

zusammenkochen

Zeitmanagement

Teilt die Aufgaben untereinander auf. Nicht nur die Frau/der Mann des Hauses ist für alles verantwortlich. Jedes Familienmitglied darf mit anpacken. Macht euch einen Plan, wer für was zuständig ist und wer wann was und wie macht. Der eine schmückt den Weihnachtsbaum, während die anderen in der Küche das Festessen vorbereiten. Die oberste Regel: Früh genug planen und klare Ansagen machen, dass auch keinerlei Missverständnisse aufkommen können.

Besuche verschieben

Schwiegereltern, Eltern, Freunde, Verwandte, Bekannte kündigen sich zum Besuch an oder laden ein. Weil man sich klassisch an Weihnachten eben besucht. Irgendwann wird es zu viel und du bekommst nicht mehr alles unter einen Hut. Dann ist es wichtig Prioritäten zu setzen. Es ist in Ordnung freundlich und erklärend ein Treffen etwas nach hinten zu verschieben. Womöglich ist die andere Partei ebenfalls erleichtert, wenn ihr klar wird, dass auch du nicht auf einem weihnachtlichen Treffen bestehst. Zu Beginn des neuen Jahres steht selten viel an.

weihnachten

Traditionszwang lockern

Nicht an jeder weihnachtlichen Tradition muss zwanghaft festgehalten werden. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn die Tage nicht jedes Jahr komplett gleich ablaufen. Es darf verändert und aufgelockert werden. Schließlich sollen alle Freude haben und entspannt ein besinnliches Fest feiern. Wenn die Zeit zu knapp für manche traditionelle Aktionen ist, verschiebe sie auf das darauffolgende Jahr und streiche dafür das nächste Mal etwas, dass ihr dieses Jahr machen werdet.

Freinehmen

Frag doch mal beim Arbeitgeber nach einem freien verlängerten Wochenende vor Weihnachten. Die meisten deiner Kollegen möchten bestimmt in der Zeit zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr Urlaub nehmen. Wenn du darauf verzichtest, bleibt dir mehr Freizeit vor den Festtagen, die du für Besorgungen und Erledigungen gut nutzen kannst um nicht ins Trudeln zu kommen.

weihnacht überraschung

Bestimmte Gesprächsthemen vermeiden

Wo die Familie zusammenkommt, besteht hohes Potential für Meinungsverschiedenheiten in persönlichen Belangen. Wenn sich das Gespräch beim weihnachtlichen Beisammensitzen in eine unangenehme Richtung bewegt, versuche das Thema möglichst schnell und diplomatisch zu wechseln. Diverse Tabuthemen oder heikle Angelegenheiten müssen nicht unbedingt zu dieser Zeit diskutiert oder angeschnitten werden. Zu Weihnachten wünschen sich alle einen harmonischen Umgang mit den Engsten und Liebsten.