Kaffee gehört zu den am häufigsten konsumierten Getränken am deutschen Frühstückstisch und ist für viele aus dem Alltag nicht wegzudenken. Echte Kaffeetrinker gönnen sich bis zu drei Tassen täglich. Doch gerade für das weibliche Geschlecht ist Vorsicht geboten, denn eine neue Studie des Instituts für Ernährungsforschung hat bestätigt, dass Kaffee und die Anti-Baby-Pille eine schlechte Kombination sind.

In der Studie wurden 42.000 Probandinnen in Hinblick auf ihren Kaffeekonsum über neun Jahre lang begleitet. Das Ergebnis: Hormonelle Verhütungsmittel hemmen den Abbau des Koffeins und steigern damit die Wirkung von Kaffee. Dadurch ergeben sich bei Frauen gravierendere Folgen wie Schlaflosigkeit, Unruhe oder im schlimmsten Fall sogar Herz-Kreislauf-Probleme. Um gesundheitliche Risiken zu vermeiden, empfehlen Experten, sich auf zwei Tassen Kaffee am Tag zu beschränken. 

Das Thema rund um die Nebenwirkungen von hormonellen Verhütungsmitteln ist schon seit längerem präsent. Die Pille erhöht auch das Thrombose-Risiko und ist in manchen Fällen sogar ein Faktor bei Lungenembolien.

Allerdings ist die Pille ein beliebtes Verhütungsmittel und sorgt nebenbei auch noch für die Gewichtsabnahme und ein schönes Hautbild. Frauen sollten sich allerdings im Klaren sein, welche Wirkstoffe sie einnehmen und entsprechende Risiken beachten. Letzten Endes ist der Rat des Frauenarztes ein guter Hinweis, um gesundheitliche Folgen zu vermeiden.