Forscher haben Tests an Mäusen durchgeführt, die die Auswirkung von Cannabis auf das Gehirn untersuchen sollen. Den Mäusen, in unterschiedlichem Alter, wurden geringe Mengen an Tetrahydrocannabinol (THC) über mehrere Monate verabreicht. Daraufhin sollten die Tiere ein Labyrinth durchqueren. Dabei wurde die Schnelligkeit analysiert. Außerdem sollte herausgefunden werden, ob die Mäuse andere Mäuse erkennen würden, denen sie zuvor schon mal begegnet waren.

Das Ergebnis der Studie: Die älteren Mäuse wiesen eine verbesserte Gehirnaktivität auf und konnten so besser den Weg aus dem Labyrinth finden. Bei den jüngeren Mäusen allerdings verschlechterte sich die Leistung durch die Zugabe von THC. Bei den Mäusen ohne jeglichen Cannabis-Zusatz war das Resultat wie erwartet: Die jungen Mäuse fanden den Labyrinth-Ausgang schnell, die älteren hatten schlechtere Ergebnisse.

Kann Cannabis älteren Menschen helfen?

Trotz der Studienergebnisse bei den Mäusen kann die Theorie noch lange nicht auf Menschen angewendet werden. Zwar ist Cannabis eine Substanz, die mit Rezept gegen verschiedene Krankheiten helfen soll, jedoch ist noch nicht bewiesen, dass sie auch die Gehirnaktivität von älteren Menschen verbessert, so wie es bei den Mäusen funktioniert hat.

Da Cannabis auch erhebliche negative Folgen haben kann und die Droge in Deutschland illegal ist, ist trotz Studie davon abzuraten! Unser Tipp: Lieber auf Alkohol und Drogen verzichten und ein gesundes und ausgewogenes Leben führen!