Mit dieser Änderung könnte sich die Vereinbarkeit von Job und Familie endlich verbessern. Denn immer mehr Eltern müssen in Randzeiten oder im Schichtdienst arbeiten und mussten bisher selbst sehen, wo sie ihre Kinder unterkriegen. In manchen Familien ist es dann nicht unüblich, dass ein Elternteil seinen Job kündigt, um die Betreuung der Kinder zu übernehmen. Mit einem Kindergarten, der 24 Stunden geöffnet hat, wäre das Problem gelöst. So könnten etwa die Kinder von Pflegern oder Ärzten einfach in der Kita übernachten und die Eltern ohne schlechtes Gewissen ihrer Arbeit nachgehen. 

Kinder werden bald auch nachts in Kitas betreut

Natürlich soll im Rahmen der 24-Stunden-Kita keins der Kinder 24 Stunden bleiben! Die Kleinen dürfen nicht länger als neun Stunden dort verbringen. Über weitere Inhalte der Reform ist nichts bekannt. Die ersten Kitas sollen in der Nähe von bestimmten Unikliniken entstehen und so das dortige Personal mit Kindern entlasten. Wir sind gespannt, wie sich diese Reform weiterentwickelt und ob sie tatsächlich in den nächsten Jahren umgesetzt wird.