Touristen sind immer auf der Suche nach einem besonderen Fotomotiv. Als Familie einen Tiger streicheln oder ein Ritt auf einen Elefanten wagen - Tiere scheinen besonders beliebt bei Urlaubern zu sein. Doch dabei machen sich die meisten keine Gedanken, um die armen Tiere. Denn gerade die Anwesenheit der Urlauber und der volle Geldbeutel machen Tierattraktion lukrativ und damit leider auch die Tierquälerei.

Horror im Tiger-Tempel

Tiger zum Beispiel sind wilde Raubtiere, die auch Menschen töten können und gar nicht so zahm sind. Damit die Raubkatzen wie Schmusekatzen wirken, werden die Tiere unter Drogen gesetzt und unter anderem mit Felsbrocken beworfen. Am Ende ihres trostlosen Lebens werden die verstorbenen Großkatzen öfters als Medizin nach China verkauft. Aus diesem Grund wurde 2016 eine riesige Touristenattraktion mit Tigern in Thailand geschlossen.

Die Wahrheit über das Elefantenreiten im Asienurlaub

Kommen wir nun zu den Elefanten: Mit der Methode „The Crush“ werden die Dickhäuter psychisch gebrochen. Dabei werden sie mit Bambus fixiert und ohne Wasser und Futter mit Schlägen misshandelt. Die Tierquälerei wird erst beendet, wenn die Elefanten sich dem Menschen unterordnen.

Ein weiteres Problem dieser Tierattraktion: Viele der beliebten Arten pflanzen sich in Gefangenschaft nicht fort und müssen jedes Jahr immer wieder neu eingefangen werden. Dafür werden vor allem Jungtiere genommen. Muttertiere, die ihren Nachwuchs schützen wollen, werden einfach getötet. So sorgt der Tourismus unter anderem dazu, dass Arten ausgerottet werden.

Also liebe Urlauber, lasst lieber die Finger von solchen Tierattraktionen!