In Zeiten von Massentierhaltung, einfach, weil man Tierfreund ist oder aus anderen Gründen, sagen Vegetarier „Nein“ zu Fleisch. Jeder von uns hat bestimmte Prinzipien im Leben, an die er sich hält oder zumindest gerne halten würde. Aber kein Fleisch mehr zu essen, das würde vielen dann doch Unmögliches abverlangen! Umso bewundernswerter ist der vegetarische Lebensstil für diejenigen unter uns, die es eben nicht über sich bringen. Dass aber auch die anscheinend so willensstarken Vegetarier ab und zu ins Wanken kommen, das zeigte nun eine Umfrage der britischen Website VoucherCodesPro. 1789 Vegetarier hat man zu ihrem Essverhalten befragt. Das Ergebnis: Ganze 37 Prozent gaben an, dass sie sich dazu hinreißen lassen Fleisch zu essen, sobald sie betrunken sind. Hupps!
Kurios: Der beliebteste Suff-Snack unter den Veggies ist demnach Chicken Kebab! Auf Platz Zwei saftige Rindfleisch-Burger, gefolgt von – haltet euch fest – SPECK! Ebenfalls beliebt: Frittiertes Hähnchen und Schweinswürste. Mmmhhh…lecker! Aber das Veggieherz müsste da doch eigentlich in 1000 kleine Teile zerbrechen?

fasffood

Von den Befragten gaben sogar 34 Prozent an, dass sie ihre Prinzipien jedes Mal, wenn sie Alkohol intus haben, über Bord werfen.
26 Prozent bestätigten, dass ihnen gelegentlich mal ein Ausrutscher passiert und 22 Prozent der Befragten outeten sich als diejenigen, die nur selten zum eingefleischten Vegetarier mutieren.  

Am nächsten Tag dann die bittere Reue: „Was habe ich bloß getan?“ und beim nächsten Treffen ist bei den Freunden der Walk of Shame angesagt, denn diesen predigt man ja sonst so gewissenhaft, wie schlimm die Haltungsbedingungen für die Tiere doch sind.
Da sieht man mal wieder, was Alkohol alles anrichten kann. Er treibt einen sogar dazu, seinem Veggieleben fremdzugehen!
Kein Wunder, dass 69 Prozent der Befragten, zugaben, dass sie ihre Fleischeslust lieber Geheimhalten würden.

teufel

Wie ihr seht, sind eben auch Vegetarier ganz normale Menschen, die ab und zu mal ihren Gelüsten verfallen und sich etwas gönnen. Wichtig ist ja nur, wie es einem selbst damit geht. Genauso wie bei einer Diät sollte man nach dem Schokoladenüberfall wieder da weitermachen, wo man aufgehört hat. Nicht aufgeben, vor allem dann, wenn man ein schlechtes Gewissen hat. Denn das zeigt ja, dass man vielleicht mit dem Getanen doch nicht so im Reinen ist.  Aber nicht verzweifeln: Es gibt ja immer ein nächstes Mal, bei dem man alles besser machen kann.