Dieser Arztbesuch hat das Leben von Mason Motz aus dem Bundesstaat Texas komplett verändert. Eigentlich hatte der Junge einen Termin zum Zähne ziehen, doch der Zahnarzt entdeckte dabei etwas anderes. Das Zungenbändchen des Kindes war angewachsen. Bereits einige Tage später konnte in einer Operation das Bändchen gelöst werden. Dadurch konnte der Junge endlich reden, denn seine Eltern hatten ihn jahrelang für sprachbehindert gehalten. “Er konnte kein Wort richtig aussprechen. Statt ‘Daddy’ oder ‘Dad’, sagte er immer ‘Da’”, erzählte der Vater des Jungen. Aus diesen Grund musste Mason seit dem ersten Lebensjahr von einem Logopäden behandelt werden. Zusätzlich hatte das Kind Probleme beim Atmen, Essen und Schlafen. Die Ärzte machten dafür zunächst das Sotos-Syndrom verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine Erbkrankheit, die sich auf die kindliche Entwicklung auswirkt. 

Junge hat Probleme zu sprechen, dann schaut ein Zahnarzt in seinen Mund

Doch zum Glück konnte der Zahnarzt die wirkliche Ursache des Sprachproblems finden. Bereits 12 Stunden nach der OP versuchte der Junge seine ersten Worte zu sprechen. Mittlerweile ist alles verheilt und der Kleine übt fleißig an seinem Wortschatz. Die Schluck- und Atembeschwerden gehören auch endlich der Vergangenheit an! Seine Eltern sind nun überglücklich, dass es ihrem Sohn wieder so gut geht, aber sie kritisieren auch die Ärzte: “Bei all den Kinderärzten, Spezialisten für Erbkrankheiten, Neurologen und Logopäden, die ihn untersucht haben, hätte das entdeckt werden müssen.” Auch der Zahnarzt fordert, dass alle Kinder schon bei der Geburt auf diese Krankheit untersucht werden sollten.