Jeder von uns hat Tage, an denen er sich unattraktiv fühlt. Mal hat man zu viele Pickel,  mal ein, zwei Kilos zu viel. Da blickt man am Morgen in den Spiegel und würde am liebsten wieder ins Bett gehen.

Diese Situation kennt jeder! Doch manche Menschen hadern täglich mit diesem Gedanken und der Blick in den Spiegel wird zu großen Qual. Menschen, die ihr eigenes Spiegelbild kaum ertragen können, leiden unter der psychischen Störung Dysmorphophobie.

Diese Menschen haben eine absolut falsche Wahrnehmung und glauben auch, dass Außenstehende sie regelrecht abstoßend finden. Jeder Gang nach draußen wird zur Tortur. Die Betroffenen haben das Gefühl, das jeder Blick ihnen gilt.

Meistens fokussieren sich diese Menschen auf eine bestimmte Körperregion, die sie als besonders hässlich empfinden.

Zwar finden sich Menschen mit Dysmorphophobie unglaublich unattraktiv, dennoch haben sie aber das zwanghafte Verlangen, ständig in den Spiegel zu schauen. Sie haben das Gefühl, sekündlich ihr Aussehen überprüfen zu müssen, weil sie Angst haben, dass anderen der angebliche Schönheitsfehler auffallen könnte.

Mögliche Symptome der Dysmorphophobie

Du vergleichst dich ständig mit anderen.

Du bist nur auf dein Äußeres fixiert, machst krankhaft Sport, gehst überdurchschnittlich oft zu Kosmetikern und legst zu viel Wert auf Körperpflege.

Der Satz "Ich finde mich hässlich" beherrscht deine Gedanken.

Du kaschierst deine „vermeintlichen Makel“ durch zu starkes Make-Up oder bestimmte Kleidungsstücke.

Du würdest nie ohne Schminke das Haus verlassen.

Du schaust permanent in den Spiegel, um dein Aussehen zu überprüfen.

Oft gelingt es den Betroffenen nicht mehr, ihren Alltag zu meistern. Daher sollten Menschen mit Dysmorphophobie unbedingt eine Therapie machen, um ihr Selbstbild zu stärken