Während viele Männer eher schon beim Gedanken an Hausarbeit in tiefe Depressionen verfallen, scheint sie auf Frauen richtig positiv zu wirken. Eine britische Studie des University Colleges in London fand heraus, dass die wöchentliche Hausarbeit tatsächlich das Risiko an einer Depression zu erkranken senken kann. Dafür wurden 20.000 Erwachsene untersucht. Das Fazit: Hausputz wirkt sich stimmungsaufhellend auf die weibliche Psyche aus. Demnach besteht tatsächlich ein Zusammenhang zwischen Glücksgefühl und der Hausarbeit.

Haushalt und Depressionen

Bedeutet das nun, dass du jeden Tag den Lappen schwingen solltest? Nein! 20 Minuten Hausarbeit in der Woche sollen bereits genügen, um glücklicher zu sein. Das zumindest wurde durch die Studie auch belegt. Was für ein Glück! Zudem wurden die Probanden genauer zu ihren sportlichen Aktivitäten befragt. Die Auswertung der Fragebögen ergab, dass Hausarbeit und regelmäßiger Sport das Risiko für die psychischen Probleme senken sollte. Die Wissenschaftler räumen aber selbst ein, dass das Studienergebnis für depressive Menschen nicht 100% hilfreich sei. Denn ganz klar: Hausputz ist nicht das ultimative Heilmittel gegen Depressionen! Schaden kann er aber sicher trotzdem nicht.