Clip

Frühstücksfernsehen

Achtung, die Krätze breitet sich wieder aus

Sie galt schon als ausgestorben, nun breitet sich die Krätze wieder aus. Im Video erfahrt ihr alles über die Ansteckung, Symptome und Behandlung.

Die Krätze macht vor niemanden halt und kommt in allen sozialen Schichten vor. Sie wird durch Körperkontakt verbreitet und die Überträger sind Krätzemilben, die nur schwer mit bloßem Auge zu erkennen sind. Vor allem Menschen mit trockener Haut sollten sich in Acht nehmen! Denn es erleichtert den Spinnentieren sich in die obere Schicht der Haut zu bohren. Dort können sie dann ihre Eier und ihren Kot ablegen. Dadurch wird der Juckreiz ausgelöst!

Die Symptome der Krätze

Einen Arzt solltest du bei den ersten Anzeichen aufsuchen. Dabei handelt es sich um gerötete Papeln im Intimbereich, zwischen den Fingern oder in den Achseln. Die Symptome können erst nach vier bis sechs Wochen auftreten. So lange braucht das Immunsystem, um eine Abwehrreaktion gegen die Milben zu entwickeln. Weitere Krankheitszeichen sind außerdem Brennen der Haut, stecknadelgroße Bläschen, gerötete Knötchen oder Pusteln. Ärzte wollen endlich Klarheit schaffen und das Klischee aus der Welt schaffen, dass Krätze etwas mit der Hygiene zu tun habe. Du solltest lieber zu engen Körperkontakt vermeiden!

Maßnahmen gegen Krätze

Die Krätzemilben sind echte Überlebenskämpfer und können einige Tage außerhalb des menschlichen Körpers überleben. Deshalb raten Ärzte Kleidung und Bettwäsche täglich zu wechseln. Auch Handtücher sollten direkt nach dem Gebrauch erneuert werden. Eine Übertragung ist nur möglich bei einem längeren und kontinuierlichen Haut-zu-Haut-Kontakt von fünf bis zehn Minuten. Somit brauchst du keine Angst vor Händeschütteln und Begrüßungsküssen zu haben! Personen, die sich anstecken können, sind im Regelfall Familien oder Wohngemeinschaften.

Video: 

Achtung! Die Krätze breitet sich wieder aus