Manche sind ja gestresst, wenn sie Hunger haben und nichts zu essen bekommen. Dass Essen tatsächlich selbst Stress auslösen kann, konnte nun auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Wenn du dich also nach deinem Mittagessen angespannt und unruhig fühlst, solltest du mal schauen, ob nicht deine Essensauswahl daran schuld ist!

Im Rahmen einer Studie konnten Wissenschaftler belegen, dass der Verzehr von fettigen Speisen langfristig die Fähigkeit der Stressbewältigung negativ beeinflusst. Erforscht wurde das an einer Gruppe von jungen Ratten. Diese bekamen nur Essen, welches reich an gesättigten Fetten war. Nach einigen Jahren zeichnete sich folgendes Ergebnis ab: Die fettigen Nahrungsmittel führten dazu, dass die Ratten im Erwachsenenalter viel schwerer mit Stress umgehen konnten. Doch nicht nur das! Bereiche des Gehirns, die für die Reaktion auf Stress und Angst verantwortlich sind, wurden durch die fettige Ernährungsweise stark verändert. Einige Ratten wiesen sogar eine posttraumatische Belastungsstörung auf.

Fettiges Essen beeinflusst unseren Umgang mit Stress

Aber was bedeutet das nun für dich? Lass im jungen Erwachsenenalter lieber die Hände von Pizza, Burger und Co.! Oder wer Kinder hat: Auch darauf besonders achten. Denn mit solch einer Ernährung wird der Umgang mit Stress im Erwachsenenalter viel schwerer fallen. Stattdessen lieber viel Fisch, Obst und Gemüse essen. Jetzt auch nicht wirklich überraschend - aber deswegen nicht weniger angezeigt!