Darf ich bitte nochmal das Salz haben? Diesen Satz nimmt wahrscheinlich jeder Zweite fast täglich in den Mund. Vom Frühstück bis hin zum Abendessen – überall wird nachgesalzt.

In den letzten Jahrzehnten hieß es aber immer wieder, dass Salz ungesund sei und der Mensch seinen Konsum reduzieren muss. Zu viel Salz soll den Blutdruck und das Magenkrebs-Risiko erhöhen und eine Herz-Kreislauf-Erkrankung auslösen.

Doch jetzt hat eine kanadische Studie das Gegenteil bewiesen. Forscher verglichen 96000 Probanden aus 18 Ländern und kamen zu dem Ergebnis, dass Salz doch nicht so gesundheitsschädlich ist, wie bisher angenommen.

Bislang empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO maximal fünf Gramm pro Tag, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sechs Gramm. In der Studie wurde untersucht, inwieweit sich der Salzkonsum auf das Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko auswirkt. Aus ihrer Sicht seien bis zu 12 Gramm am Tag vollkommen in Ordnung.

Außerdem stellten sie fest, dass auch ein zu niedriger Salzkonsum schlecht sei. Ohne Salz ist der Blutdruck zu niedrig, die Verdauung und der Blutkreislauf funktionieren nicht richtig.

Also ruhig ab und zu nachsalzen, es schadet eurer Gesundheit nicht!