Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass es einen Zusammenhang zwischen der Social Media Nutzung und ADHS-Symptomen bei Jugendlichen gibt. Die Forscher fanden heraus, dass das Risiko an ADHS zu erkranken deutlich höher sei, je häufiger junge Menschen Social-Media-Plattformen nutzen würden.

Dafür untersuchten sie zwei Jahre lang fast 2.600 Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren. Zum einen mussten die Teilnehmer angeben, wie oft sie ihre digitalen Geräte benutzen und für was.

Zum anderen analysierten die Wissenschaftler, ob die Teenager erste ADHS-Anzeichen wie Impulsivität, Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität zeigten.

Hauptsächlich waren die befragten Jugendlichen mit ihren Smartphones auf Social Media wie Facebook, Instagram und Co. Unterwegs.

Nach der zweijährigen Beobachtung stellten die Forscher der University of Southern California fest, dass die Teilnehmer, die ihre digitalen Medien am häufigsten benutzten, doppelt so oft ADHS-Symptome hervorriefen wie diejenigen, die selten online waren.

Sie fanden heraus, dass die ständigen Unterbrechungen wie das Vibrieren einer Nachricht oder eines neuen Posts zu Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität führten.

Die Experten glauben, dass es insbesondere einem Gehirn im Wachstum schadet, wenn man durchgehend mit Nachrichten der Social-Media-Plattformen bombardiert wird.

Auch die Entwicklung von Impulskontrolle und Geduld könnte durch die regemäßige Nutzung beeinträchtigt werden.