Lange nahm man an, dass ein paar Pfunde zu viel nicht schädlich für die Gesundheit sind sind. Eine schottische Studie widerlegte diese Annahme aber jetzt. Demnach soll schon wenig Übergewicht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen steigern.

Herzinfarkt, Schlaganfall und Co.

Übermäßige Pfunde können das Risiko für Herzinfarkte, Herzschwächen und Schlaganfälle erhöhen. Das widerspricht aber dem Adipositas-Paradoxon. Denn dieser besagt, dass Übergewicht in manchen Fällen sogar vorteilhaft sein kann. Insbesondere bei Krebspatienten ist leichtes Übergewicht mit einem geringen Risiko verbunden, da sie während der Chemotherapie oftmals an sehr starken Gewichtsverlust leiden.  

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Weniger Bauchfett, geringeres Risiko zu erkranken

Die Forscher der Universität Glasgow betonen: Je weniger Fett (vor allem amBauch), desto geringer ist auch das Risiko für Herzerkrankungen.
Das Bauchfett ist so problematisch, weil es anders als Fettpolster direkt unter der Haut vermehrt entzündungsfördernde Botenstoffe freisetzt. Diese beschädigen die Blutgefäße.

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Der Taillenumfang ist entscheiden

Neben Bauchfett spielt auch der Taillenumfang eine bedeutende Rolle. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das geringste Risiko für Frauen mit einem Umfang von 74 Zentimetern besteht. Bei den Männern sind es 83 Zentimeter.

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Was sagt uns das jetzt?

Dass Übergewicht ungesund ist, das ist nichts Neues. Die WHO-Daten zeigen abermals, dass fast die Hälfe der erwachsenen Weltbevölkerung zu dick ist. Doch diese Studie ist ein erneuter Ansporn sich um seine eigene Gesundheit zu sorgen. Schon die Abnahme weniger Kilos macht einen Unterschied.

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