Eine Hochzeit macht im besten Fall nicht nur glücklich, sondern auch gesund. Das behaupten zumindest Forscher der britischen Keele Universität. In Kooperation mit der Macquarie Universität in Sydney haben sie untersucht, inwieweit sich der Familienstand auf Herz und Kreislauf auswirkt.

Millionen Daten ausgewertet

Insgesamt werteten die Wissenschaftler die Daten von mehr als zwei Millionen Menschen im Alter von 42 bis 67 Jahren aus. Die Datengrundlage lieferten 34 Studien aus Europa, Skandinavien, Nordamerika, dem Mittleren Osten und Asien.

Das erstaunliche Ergebnis: Verheiratete Menschen sind offenbar besser vor Herzerkrankungen und Schlaganfällen geschützt als unverheiratete Menschen.

Und Geschiedene?

Ja-Sagen alleine sorgt nicht für einen positiven Effekt. Denn geschiedene oder verwitwete Personen zählten die Forscher zur Gruppe der Unverheirateten - sie lebten also nicht gesünder.

Noch ist allerdings nicht ganz klar, ob es wirklich der Familienstand ist, der gesund macht, oder beispielsweise nur eine damit einhergehende gesündere Lebensweise.