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Haarausfall oder auch Alopezie genannt, ist für viele Menschen eine große Belastung. Doch was sind eigentlich die genauen Ursachen für den Haarausfall. Oft ist Stress ein häufiger Auslöser. In der Vergangenheit zeigten mehrere Studien, dass ein dauerhaftes Level an Stresshormonen die Haarfollikel angreift. Doch was viele nicht wissen – es gibt viele verschiedene Formen von Haarausfall. Bei jeder Form lassen sich bestimmte Ursachen erkennen.

Erblich bedingter Haarausfall/ Androgenetische Alopezie

Die erbliche Veranlagung ist einer der meisten Haarausfall-Ursachen. Es fängt an mit Geheimratsecken und führt im Laufe des Lebens zur Glatzenbildung. Die Hälfte aller Männer sind davon betroffen und erleben schon vor dem 50. Lebensjahr erhebliche Beschwerden des erblich bedingten Haarausfalls.

Kreisrunder Haarausfall/Alopecia areata

Hier fallen die Haare oft büschelhaft aus und entstehen kreisrunde kahle Stellen. Doch das betrifft nicht nur die Kopfhaut, sondern auch den ganzen Körper. Leider gibt es noch kein Mittel, was auf langer Sicht gegen kreisrundem Haarausfall hilft. Das einzig Positive ist, dass es nicht von Dauer sein muss und von alleine wieder zurückgehen kann.

Diffuser Haarausfall

Bei diffusem Haarausfall werden die Haare auf dem ganzen Kopf gleichmäßig "dünner". Die Kopfhaut schimmert immer stärker durch und einzelne kahle Stellen sind aber nicht erkennbar. Die Ursache kann beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion, bestimmte Infekte, Medikamente sowie hormonelle Umstellungen sein.

Neben den klassischen Haarausfall-Formen, gibt es auch bestimmte Zustände, die dazu führen.

Schwangerschaft

Rund 10 bis 20 Prozent aller Schwangeren leiden nach der Geburt ihres Babys an einem vorübergehenden Haarausfall.

Fieber

Durch die erhöhte Körpertemperatur wird die Haarwurzel geschädigt. Außerdem gelangen bei Fieber nicht genug Nährstoffe an die Haare, was wiederum das Wachstum stört.