Wer kennt es nicht: Man liegt mit seinem Schatz abends im Bett, bestellt Pizza und schaut einen Film an. Zwar kuschelt man ausgiebig, aber die Vorstellung gleich Sex zu haben, ist viel zu anstrengend. Dafür müsste man sich ja bewegen und außerdem muss man auch am nächsten Tag wieder früh raus.

Laut einer aktuellen Studie des Partnervermittlung-Portals Parship fühlen sich ganze 28 Prozent der Deutschen regelmäßig zu müde und zu faul, um mit ihrem Partner zu schlafen. Das ist mehr als jeder Vierte. Kommt euch das auch bekannt vor? Seit Monaten herrscht Sexflaute in eurer Beziehung? Dann leidet ihr wahrscheinlich unter dem sogenannten Panda-Syndrom. Wenn Paare sich zwar lieben, aber kaum mehr Sex miteinander haben, fällt dieser Begriff.

Warum ausgerechnet Panda?

Pandas sind dafür bekannt, zu faul für die Fortpflanzung zu sein. Sie liegen nebeneinander im Gras, lieben sich über alles und nichts würde ein Panda-Pärchen auseinanderbringen. Oft haben sie über ein Jahr kein Sex, weil sie einfach zu faul sind.

Zwar gibt es in jeder Beziehung ab und zu eine Sexflaute, aber wenn sie über Monate oder sogar Jahre geht, kann es trotz allem die Beziehung gefährden. Denn Sex macht nicht nur Spaß, sondern verbindet und schafft Vertrauen. Diese Dinge sind nun mal Basis für eine glückliche und gesunde Beziehung. Und wenn viele jetzt denken, dass die Beziehungsdauer dafür verantwortlich ist, liegen sie falsch. Laut der Studie hat die Sexflaute in den meisten Fällen damit zu tun, wie glücklich und zufrieden man mit sich und seinem Leben ist. Wer persönlich unglücklich ist, hat nur selten Lust Sex.

Egal wie lange ihr schon mit eurem Partner zusammen seid, sprecht offen darüber, was die Gründe für die fehlende Lust sein könnten.