Endlich ist Schlafenszeit und du kannst dich an deinen Schatz schmiegen und alle Sorgen vergessen. Doch schon nach einigen Minuten beginnt dein persönlicher Albtraum: Dein Partner schnarcht. Da hilft auch kein zartes Streicheln und kein kräftiger Hieb in den Rücken. Du findest einfach keine Ruhe. Die einzige Rettung für dich sind Ohrenstöpsel.

Doch nicht nur Schnarchen ist ein großes Problem im Doppelbett! Auch actionreiche Träume des Bettgefährten können einem den letzten Nerv rauben. Das Resultat der Nacht: Du machst den Störenfried für dein Schlafproblem verantwortlich, das belastet wiederum die Beziehung. Denn natürlich liebst du deinen Partner, aber sobald ihr euch im Bett befindet, ist es vorbei mit der perfekten Zweisamkeit

Es gibt eine Lösung, auch wenn sie viele Paare kontrovers betrachten: Getrennte Betten.

verstecken im Bett

Mein Bett- Dein Bett

Natürlich kannst du deinen Schatz nicht einfach vor die Schlafzimmertür setzen. Das Problem gehört auf den Tisch, wenn beide wach sind und ein konstruktives Gespräch geführt werden kann. Zu schnell sollte das gemeinsame Bett nicht aufgegeben werden, wie einige Experten warnen. Denn das setze einen Prozess in Gang, der nur schwer wieder rückgängig zu machen ist. Den Vorschlag von getrennten Betten könnte der Partner als Zurückweisung empfinden. Versuche stattdessen zuerst, das Problem so liebevoll wie möglich zu erklären. Vielleicht findet ihr noch eine Lösung oder einen Kompromiss, wie ihr weiterhin zusammen die Nacht verbringen könnt.

Das Ende einer glücklichen Beziehung?

Andererseits: Dass Einzelbetten das Aus für eine Beziehung sind, wie manche befürchten, können Wissenschaftler nicht bestätigen. So gibt es keine verlässliche Studie, die belegen würde, dass getrennt schlafende Paare sich auch häufiger grundsätzlich trennen. Hier also keine Sorge: Die Fakten sprechen eine klare Sprache!

Im Bett

Süße Träume für Frau und Mann!

Und es gibt ein weiteres wissenschaftliches Argument für getrennte Betten, zumindest aus Sicht der Damen: Ein Forscherteam von der Universität Wien fand heraus, dass Frauen ohne ihren Partner weitaus besser schlafen. Sie reagieren viel empfindlicher auf jede Bewegung der Person, die neben ihnen liegt. Bei den Männern sieht es dagegen ganz anders aus: Sie schlafen viel schlechter ohne ihre Partnerin.

Unser Fazit für dein Schlafzimmer: Spreche das Problem vorsichtig an und versucht als Paar eine gemeinsame Lösung zu finden. Wie wäre es mit einem Ausweichzimmer? Hast du zum Beispiel eine schlechte Nacht, kannst du aufs Alternativ-Bett ausweichen. So kannst du dort deinen Schlaf finden und freust dich am nächsten Abend auf die Kuscheleinheiten im gemeinsamen Bett!