Ob „friends with benefits“ oder „Freundschaft Plus“: Sex unter Freunden hat viele Namen. Seinen Ursprung hat das Phänomen in der Schwulenszene der 1980er Jahre, doch inzwischen hat es sich offenbar zu einem echten Massenphänomen entwickelt.

In einer repräsentativen Online-Studie gab jetzt ein Drittel aller Befragten an, Sex unter Freunden total ok zu finden.

60 Prozent der Befragten glaubten allerdings, dass bei Freundschaften zwischen Männer und Frauen immer ein Risiko bestehe, dass einer mehr wolle als nur Freundschaft. Jeder fünfte war sogar davon überzeugt, dass Männer und Frauen überhaupt nicht ohne sexuelle Gedanken befreundet sein können.

Dafür hielt es aber auch jeder Zweite für möglich, gut mit dem Ex-Partner befreundet zu sein. Eine stolze Zahl - denn durchschnittlich hatten die Befragten gerade einmal 3,7 enge Freunde. Hinzu kamen 11 weitere Personen im erweiterten Freundeskreis.

Ihre Freunde lernen die Deutschen am häufigsten im Job kennen. Beliebt zum Freundschaften knüpfen sind auch Schule, Studium, Ausbildung und Hobbys. Über soziale Netzwerke lernt hingegen bisher nur jeder Zehnte Freunde kennen. Mit einer Freundschaftsanfrage alleine ist es da eben noch nicht getan.