Dein Partner ist gefrustet oder einfach nur ratlos? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass er seine Gedanken und Fragen im Netz googlet. Bestimmt bist du selber einer der Kandidaten, die ständig ihr gesamtes Leben im Netz zu deuten suchen. Dabei hofft man insgeheim auf Anonymität. Doch ist das nicht ein großer Trugschluss? Denn jeder Schritt im Internet hinterlässt Spuren.

Das Internet vergisst nie

Ohne dass es dir bewusst ist, werden unglaublich viele Informationen von deinem Surfverhalten gespeichert. Besonders relevant ist dabei deine Search Historie. Durch diese könnte ein Fremder alles über dich erfahren. Aber was bei dir funktioniert, klappt auch bei deinem Partner. Möchtest du also wissen, was deinen Partner beschäftigt, solltest du dir einfach mal seinen Suchverlauf näher anschauen und schon kennst du seine dunkelsten Gedanken.

Diese Suchbegriffe offenbaren eine unglückliche Beziehung

Eine Paartherapeutin und Psychologin aus Berlin hat sich näher mit den Suchbegriffen von Menschen in unglücklichen Beziehungen beschäftigt und konnte eine Liste mit den wichtigsten Worten zusammenfassen. Hat dein Partner „Paartherapie", „Beziehung retten", „Beziehungsdoktor" oder "Eheberatung" in das Suchfeld eingegeben, könnte es wirklich schlecht um deine Beziehung stehen. Aber es gibt noch einen Funken Hoffnung, denn die Begriffe zeigen auch, dass dein Partner eure Liebe noch nicht zu 100% aufgegeben hat.

Die Ehe retten

Wörter wie „Scheidung", „Trennung", „Schluss machen" und „Was kostet eine Scheidung?" können dagegen das endgültige Aus bedeuten. Doch wie sollst du nun mit dem neuen Wissen zu eurem Beziehungsstand umgehen? Paartherapeuten empfehlen ein offenes Gespräch, denn nur so könnt ihr an eurer Situation arbeiten und sie womöglich verbessern.

Doch bitte nutze nicht jede Situation, um das Handy oder den PC deines Partners auszuchecken. Denn wer schnüffelt, schafft Misstrauen und das kann selbst die stabilste Liebe erschüttern.