Eine Frau betritt ihre Wohnung und erwischt ihren Mann im gemeinsamen Ehebett mit einer anderen Frau. Oh ja, Fremdgehen ist ein schönes Thema für Serien! Bei diesen Szenen fliegen ordentlich die Fetzen. Die Krawallmacher sind dabei, wie eine Studie von 2006 zeigt, überwiegend die weiblichen Serienhelden.

Streit in der Beziehung

In den meisten Fällen beginnen die Frauen die Streitereien und beschuldigen ihren Partner oder versuchen mit fiesen Taktiken ihren Willen durchzusetzen. Diese Fiktion in Serien beeinflusst nachweisbar auch unser Streitverhalten, wie eine Studie herausfand.

Männer übernehmen schneller das Streitverhalten

Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass vor allem Männer, Menschen mit höherer Gewaltbereitschaft und jene, die unzufrieden mit ihrer Beziehung sind, tendenziell das Streitverhalten von Seriencharakteren übernehmen. Im Rahmen der Studie wurden Probanden zu ihrem Serienkonsum befragt. Im Anschluss sollten sie ihr Streitverhalten genauer erläutern. Dabei konnten die Studienautoren einen Zusammenhang zwischen den Streit von Seriencharakteren und dem realen Streitverhalten erkennen.

Süchtig nach Serien

Doch keine Panik! Das Streitverhalten wird erst nach einem enormen Konsum einer Serie kopiert. Der Grund: Ein Verhalten wird autmoatisch übernommen, wenn man es häufiger sieht. Diese Form des Lernens findet unbewusst statt und kann in diesem Fall zum Nachteil werden.