Die große Liebe zu finden ist doch eigentlich das Beste, was dir passieren kann oder? Die Vorstellung mit jemandem sein Leben zu verbringen und bis ans Ende der Tage glücklich zu sein, klingt für viele nach einem Traum.

Doch in manchen Fällen kann diese Vorstellung das absolute Gegenteil bewirken. Viele Menschen fürchten sich vor der Liebe. Sich auf jemanden festzulegen und Kompromisse einzugehen, ist für den ein oder anderen einfach zu beängstigend.

Geht es euch auch so und konntet ihr euch deswegen nie lange auf einen Partner einlassen?

Dann könntet ihr unter Philophobie leiden. Das bedeutet, dass euch Liebe Angst macht. Ihr habt Angst euer Herz zu sehr zu verschenken und euch ganz von euren Gefühlen leiten zu lassen. Denn wenn das erstmal passiert ist, gibt es kein Zurück mehr. Für viele ist dieser Gedanke mit nackter Angst zu vergleichen.

Menschen mit Philophobie lassen sich von Affäre zu Affäre treiben und sobald es ernster wird, ziehen sie einen Schlussstrich.

Mögliche Symptome

Starke, irrationale Angst

Schwierigkeiten Gefühle zu zeigen

Schlafprobleme

Unfähigkeit eine längere Beziehung einzugehen

Viele Affären

Panikattacken

Ursachen

Eine bestimmte Ursache kann man bei Philophobie nicht feststellen. Viel mehr können es negative Erfahrungen in der Vergangenheit gewesen sein. Durch zerbrochene Beziehungen verbindet man die Liebe nur noch mit Enttäuschung und Schmerz. Auch in der Kindheit können Gründe liegen. Vielleicht hat sich die Beziehung zwischen deinen Eltern negativ auf dich ausgewirkt. Aber manchmal kann auch Egoismus oder ein geringes Selbstbewusstsein eine Rolle spielen. Letztlich ist es von Person zu Person unterschiedlich.

Aber natürlich heißt das nicht, dass sich diese Menschen nie mehr verlieben werden. Das Wichtigste hierbei ist, dass ihr euch eure Angst eingesteht. Erst dann kann eine Therapie helfen.