Forscher haben die Daten des US-amerikanischen Volkszählungsamtes ("Census Bureaus“) mal genauer unter die Lupe genommen und das über fünf Jahre hinweg beobachtet. Anhand der Zahlen erstellten sie eine Statistik, die es in sich hat: 
Demnach soll der Job tatsächlich Aufschluss über die Wahrscheinlichkeit einer Scheidung geben oder Indiz für eine stabile Beziehung sein.
Na dann: Augen auf bei der Berufswahl!

Platz 1: Casino Manager
Glück im Spiel, Pech in der Liebe? Kann sein: Wer gerne zockt, setzt anscheinend beim Thema Liebe auf die falsche Karte. Ganze 52, 9 Prozent der Ehen werden in dieser Berufsgruppe geschieden.

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Platz 2: Barkeeper  
Naja, ein Vorteil hat es, wenn man Barkeeper/in ist:  Man kann sich seinen Liebeskummercocktail selbst mixen. Denn mit rund 52,7 Prozent, befinden sich die Barkeeper auf Platz 2 der meistgeschiedenen Jobs. Cheers!

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Platz 3: Flugbegleiter
Ständig über den Wolken und in fernen Ländern zu sein, bietet so einige Vorteile. Nachteil: Der Partner zuhause wird vernachlässigt. Die Scheidungsrate liegt bei 50,5 Prozent.

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Platz 4: Telefonverkäufer
Kurios aber wahr! Bei Verkaufstalenten liegt die Scheidungsrate bei 49, 2 Prozent. Vielleicht wurde die Eheschließung ja auch nur perfekt aufgeschwatzt!

Platz 5: Masseure
Schade für den Partner! Massagen sind dann wohl nicht mehr drin. 47, 8 Prozent der Ehen werden in dieser Berufsgruppe geschieden.

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Platz 6: Tänzer und Choreographen
Liegt es vielleicht am Temperament, dass es nicht so richtig klappt? Laut Studie haben Tänzer und Choreographen mit 46, 8 prozentiger Scheidungsrate kein Eheglück. Olé!

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Ist dein/e Liebste/r kein Barkeeper oder Stewardess? Puh, Glück gehabt. Aber vielleicht gehört er/sie ja einem dieser Berufszweige an. Dann hast du mehr Glück gehabt! Denn statistisch gesehen, sind Scheidungen in diesen Jobs am unwahrscheinlichsten!

Platz 1: Tierärzte
Oh wie süß, sie kümmern sich nicht nur um kranke Tiere, sondern auch um dich!
Nur 23, 9 Prozent der Ehen in dieser Berufsgruppe werden geschieden.

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Platz 2: Zahnärzte
Nicht nur praktisch für die eigene Gesundheit, sondern auch fürs Eheglück. Zähne zusammenbeißen muss man mit einem Zahnarzt an der Seite nicht, denn nur 22, 5 Prozent der Ehen werden geschieden.

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Platz 3: Optiker
Da weiß jemand nicht nur, wie man Brillen verkauft, sondern auch wie man eine Ehe zu führen hat. Nur 20, 8 Prozent der Ehen scheitern, das bedeutet kaum mehr als jeder fünfte Optiker (in den USA) lässt wird geschieden.

Platz 4: Geistliche
Oh wie selig und fromm. Geistliche wissen offenbar, welches Versprechen sie vor Gott gegeben haben und tun auch alles dafür, um dieses Versprechen zu halten. Die Scheidungsrate liegt bei nur 19,8 Prozent. Oh Gott!

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Ja und wenn du jetzt denkst: „Das war doch klar!“ Nein, ist es nicht. Tatsächlich belegen die Geistlichen nur den vorletzten Platz der am seltensten geschiedenen Berufsgruppen.
Der letzte Platz geht nämlich an Aktuare! Wer hätte das gedacht?

Platz 5: Aktuare
Nein, das ist kein Rechtschreibfehler. Es sind tatsächlich die „Aktuare“ und nicht die „Akteure“ gemeint. Ein kurzer Blick in Wikipedia würde wahrscheinlich besser helfen, aber probieren wir die Begriffsklärung mal so: Aktuare sind Experten, die sich vor allen Dingen mit Mathematik auseinandersetzen. Vornehmlich mit Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik. Na, kein Wunder, dass die Ehe länger halt, wenn man die Wahrscheinlich errechnen kann.
Die Scheidungsrate in diesem Beruf beträgt nur rund 17 Prozent. Herzlichen Glückwunsch!

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