1. Schlangenmelker

Sie verdienen ihr Geld mit tödlichem Gift. Der Job ist daher sehr gefährlich. Die Schlangen müssen per Hand gemolken werden, um an das Toxikum zu kommen. Dieses ist sehr wertvoll und wird anschließend teuer an Pharmaunternehmen und homöopathische Praxen verkauft. Mit Schlangengift lassen sich beispielsweise chronische Krankheiten behandeln.  

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2. Glückskekstexter

Vermutlich hat jeder von uns schon einmal einen Glückskeks gegessen. Die Botschaft im Gebäck soll uns die Zukunft vorhersagen oder einfach einen gutgemeinten Rat geben. Hierfür bedarf es Kreativität, die in wenige Worte gepackt werden muss. Hersteller stellen dafür freiberufliche Glückskekstexter ein, deren Aufgabe es ist, sich kleine Texte mit der inspirierenden Botschaft auszudenken. In diesem Job besteht die Schwierigkeit darin, humorvoll und tiefgründig zugleich zu sein.

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3. Tierfutter-Vorkoster

Als Vorkoster engagiert zu sein, bringt viele Vorteile mit sich. Gutes Essen gratis probieren, das klingt doch gut. Als Tierfutter-Vorkoster trifft dies wohl eher nicht zu. Igitt, werden einige sofort sagen. Aber es stimmt - diesen Beruf gibt es wirklich. Große Tiernahrungsketten beauftragen Menschen, die das Futter für Hund und Katz testen, bevor es in den Handel geht. Dabei sind beispielsweise der Geruch und die Konsistenz wichtig. Schließlich soll es für die wählerischen Vierbeiner nur das Beste sein.

4. professioneller Kuschler

Wer seinen Arbeitsplatz gemütlich mag und mit Körperkontakt keine Probleme hat, könnte als professioneller Kuschler anfangen. Klingt merkwürdig, ist aber in Asien und Amerika bereits ein nachgefragter Job. In Deutschland gibt es Kuscheln als Dienstleistung, jedoch hat sich der Trend noch nicht soweit durchgesetzt, dass man davon leben kann.
Kuschler haben es sich zur Aufgabe gemacht, denjenigen, die nicht mit Freunden, Familie oder einem Partner körperliche Nähe und Streicheleinheiten genießen können, Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei geht es nicht um sexuelle Handlungen. Oftmals fehlt diesen Menschen das Gefühl der Nähe und Geborgenheit. Gegen Bezahlung kann der Kuschel-Service gebucht werden, um dies zu bekommen.

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5. professioneller Eincremer

In den sonnigen Urlaubsgebieten kann man sich leicht die Haut verbrennen. Wie gut, dass es den professionellen Eincremer gibt! Meist von Hotels engagiert schmiert diese Person, auch Tanning Butler genannt, Urlaubsgästen den Rücken ein. Eine typgerechte Beratung, welcher Sonnenschutz für welchen Hauttyp am besten geeignet ist, ist selbstverständlich inbegriffen.

6. Wasserrutschen-Tester

Ebenfalls kein alltäglicher Beruf ist der des Wasserrutschen-Testers. Meist werden diese Personen von Tourismuskonzernen oder Vergnügungspark-Betreibern engagiert. Über einen bestimmten Zeitraum ist es ihre Aufgabe, weltweit Wasserrutschen zu testen.
Die Tester reisen daher viel und berichten währenddessen in sozialen Netzwerken oder Blogs über ihre Erfahrungen.

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