Im Rahmen einer Studie wurden 34 italienische Schüler im verschiedenen Alter untersucht. Im ersten Schritt mussten die Probanden einen Fragebogen ausfüllen, der sich mit der Thematik Immigration beschäftigte. Zusätzlich sollten sich die Schüler in den folgenden Wochen mit verschiedenen Passagen aus den Harry Potter Romanen auseinandersetzen.

Wer möchte gern so sein wie Harry?

Dadurch fanden die Wissenschaftler heraus, dass Kinder, die sich mit den guten Harry Potter Charakteren identifizierten, deutlich toleranter gegenüber Randgruppen waren. Wahrscheinlich sehen die Fans von Harry, Hermine und Co. diese als Vorbilder und zeigten ähnliche Wertvorstellungen. Denn die Clique rund um Harry solidarisiert sich vor allem für Schwächere und Randgruppen.

Natürlich fehlt noch ein fieser Charakter aus den Romanen: Voldemort. Schüler, die diese Persönlichkeit bevorzugten, waren gegenüber Immigranten wesentlich kritischer eingestellt. Denn wie jeder weiß, diskriminiert der dunkle Lord Schwächere und bezeichnet sie hin und wieder gerne als Schlammblut.

Nach diesem Ergebnis könnte „Harry Potter“ also schon bald auf dem Lehrplan stehen. Als perfekte Lektüre für mehr Toleranz, wie Autoren dieser Studie schrieben. Wir hätten nichts dagegen!