Vor einigen Tagen wurde die dreijährige Remy aus Qulin im US-Bundesstaat Missouri von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Die Mutter versuchte noch, ihre Tochter selbst zu finden, denn sie vermutete die Kleine im angrenzenden Waldstück. Doch auch nach Stunden konnte die Mutter ihr Kind nicht finden und hoffte auf die Unterstützung von Einsatzkräften.

Kleinkind verirrt sich in einem Maisfeld

Etwa 100 Freiwillige und Einsatzkräfte suchten nach dem Mädchen, welches aus ungeklärten Gründen das Haus der Familie verlassen hatte. Erst 12 Stunden nach dem Remy verschwunden war, konnte sie in einem Maisfeld gefunden werden. Dieses Feld befand sich in der Nähe ihres Elternhauses. Das Mädchen war überhitzt und mit unzähligen Mückenstichen übersät. Doch zum Glück ging es ihr den Umständen entsprechend gut.

Das Happy End hat das Mädchen allerdings nicht ihren menschlichen Helfern zu verdanken, sondern ihrem Hund. Der Yorkshire Terrier namens Fat Heath war von zu Hause ausgerissen und hatte die Nacht bei seiner kleinen Besitzerin Remy verbracht. Dadurch hatte das kleine Mädchen auch keine Angst, wie die Mutter später einem Journalisten verriet.

Rettung nach 12 Stunden

Eine Freiwillige beschrieb das Maisfeld als undurchschaubar: „Es fühlt sich an wie Rasiermesser, die dich schneiden – besonders, wenn du ein Kind bist. Und du hörst nicht gut. Wenn also jemand deinen Namen ruft, hörst du ihn vielleicht, weißt aber nicht, woher die Stimme kommt.“ Nur das Bellen des Hundes konnte die Helfer auf die richtige Spur lenken. Für seine Treue bekommt Fat Heath sicher eine extra Portion an Leckerlis zur Belohnung. Und Remys Mutter versprach, einen hohen Zaun um ihr Grundstück zu ziehen, damit das abenteuerlustige Duo nicht noch mal von zu Hause ausreißen und ihr so einen Schrecken einjagen kann.