Oktopusse suchen nicht den Kontakt zu anderen, sie bleiben lieber allein. Doch mit ein wenig Ecstasy sieht es schon wieder ganz anders aus: Die Substanz macht die Tiere viel sozialer. Was eigentlich keinen verwundern sollte, denn sie gilt als Stimmungsdroge. Das Gefühl von emotionaler Nähe und Euphorie wird durch Botenstoffe im menschlichen Gehirn wie Serotonin, Dopamin und Oxytozin erzeugt. Das Ergebnis: Menschen suchen den sozialen Kontakt zu anderen und wirken offener und glücklicher.

Bei einem Oktopus wirkt die Droge ähnlich, denn während des Versuches steigerte sich das Interesse an Artgenossen. Plötzlich verbrachten sie mehr Zeit mit anderen und suchten auch den direkten Kontakt, was wirklich untypisch für einen Einzelgänger ist. Aus diesem Grund kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass sich die Hirn-Schaltkreise zwischen uns Menschen und Oktopussen ähneln müssen.