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Frühstücksfernsehen

Unschön und gefährlich: So werdet ihr Bauchfett wieder los!

Staffel 119.10.2017 • 07:00

Der Speckgürtel um die Mitte ist nicht nur wenig schön, sondern auch schlecht für den Körper. Gesundheits-Expertin Charlotte Karlinder verrät, wie ihr ihn wieder los werdet!

Die Mehrzahl der Deutschen pflegt einen inaktiven Lebensstil. Sitzende Tätigkeit im Job, kein Sport – aber dafür viel ungesundes Essen. Mit verheerenden Folgen: Selbst Schlanke tragen Speck am Bauch mit sich herum, kaum sichtbar, aber es liegt zwischen den Bauchorganen und lässt sich mit einer entzündlichen Mülldeponie vergleichen.

Und das ist kein Schönheitsfehler – sondern im Gegensatz übrigens zu den harmlosen Reiterhosen, also Speck an Hüften und Schenkeln, sehr gefährlich, insbesondere für den Stoffwechsel. Ich sage Ihnen, wie sie ihn loswerden.

 

1. Bewegen Sie sich generell mehr

Nur sieben Prozent der Menschen bewegen sich ausreichend. Die anderen sollten wenigstens versuchen, ihr tägliches Pensum auszubauen, indem sie Rolltreppen und Fahrstühle meiden, beispielsweise.

2. Gehen Sie mehr zu Fuß

Fast jedes Smartphone hat inzwischen einen Schrittzähler vorinstalliert. Versuchen Sie, täglich die 5000-Grenze zu knacken. Alles darunter gilt als inaktiver Lebensstil. Ein Mann, der eineinhalb bis zwei Jahre lang jeden Tag insgesamt 10.000 Schritte geht, verliert fünf Kilogramm Bauchfett.

3. Machen Sie richtigen Sport

Als Ausgleich zu einer sitzenden Tätigkeit empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO, pro Woche 2000 (Männer) beziehungsweise 1500 (Frauen) Kilokalorien allein durch Bewegung zu verbrennen. Eine Frau mit einem Gewicht von 60 Kilogramm müsste dafür dreimal die Woche eine Stunde joggen.

4. Krafttraining ist wichtig

Für das Abspecken am Bauch ist Krafttraining wichtiger als Ausdauertraining. Dazu müssen Sie aber nicht ins Fitnessstudio. Gute Übungen sind Liegestütze oder der sogenannte Plank, der Unterarmstütz. Versuchen Sie, diesen morgens vor dem Duschen zu halten. Wer 120 Sekunden schafft, hat eine recht gute Muskulatur.

 

5. Essen Sie weniger Kohlenhydrate

Achten Sie auch auf das, was Sie essen. Die meisten Deutschen lieben helles Brot, Nudeln und weißen Reis. Tauschen Sie all das gegen die Vollkornvariante.

6. Ändern Sie die Fettzufuhr

Reduzieren Sie Fleisch und Milchprodukte. Sie liefern gesättigte Fettsäuren. Diese lassen das Bauchfett eher wachsen.

7. Schlafen Sie acht Stunden

Der Körper braucht etwa acht Stunden zur Regeneration. Wer weniger schläft, dessen Immunsystem arbeitet schlechter. Wer mehr schläft, bewegt sich weniger.

8. Meiden Sie Stress

Ein gestresster Körper schüttet vermehrt Cortisol und Noradrenalin aus und diese Stresshormone erschweren das Abnehmen. Im Alltag lassen sich Stressmomente natürlich nicht vermeiden – aber Stressabbau lässt sich einplanen. Zum Beispiel mit einem Spaziergang.

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