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Frühstücksfernsehen

Charlotte Karlinders Tipps gegen die Omikronsymptome

Staffel 2022Episode 52001.02.2022 • 05:30

Was lindert Husten, Halsschmerzen und Schnupfen? Gesundheitsexpertin Charlotte Karlinder verrät uns, wie wir diese Schmerzen auch ohne Medikamente lindern können. Außerdem sprechen wir noch über die Legalisierung von Cannabis und dann zeigt uns Charlotte noch eine schöne Methode, wie gegen Schnarchen vorgehen kann.

Was tun gegen Omikronsymptome?

Omikron greift weiter um sich und viele Deutsche behandeln die Symptome eines leichten Verlaufs in häuslicher Quarantäne selbst. Zu den typischen Symptomen von Omikron gehören neben anderen Erkältungssymptomen vor allem: 

  • Halsschmerzen 
  • trockener Husten
  • Schüttelfrost 
  • Brain Fog 

Vor allem der sogenannte Brain Fog sei typisch für Omikron, weiß Charlotte Karlinder. Viele Infizierte berichten, dass sich sich wie benebelt fühlen und Schwierigkeiten haben sich zu konzentrieren.

Schmerzen natürlich Lindern ohne Schmerzmittel

Neben den klassischen Erkältungstipps hat Charlotte einen Tipp, welches Hausmittel gegen Halsschmerzen und trockenen Husten hilft. Denn diese Schmerzen lassen sich auch ohne Medikamente lindern. Charlottes Top-Empfehlung bei trockenem Husten und Halsschmerzen ist Flechtenhonig. Der anthroposophische Sirup lindert den Hustenreiz und löst festen Schleim. Drei- bis fünfmal täglich könne ein halber bis ein Löffel eingenommen werden. Auch für Kinder ist der süße Sirup geeignet.

Mittel gegen Schnarchen: spannende Tipps

Außerdem stellt Charlotte ein ungewöhnliches Mittel gegen Schnarchen vor. Um das nächtliche Schnarchen zu verhindern, soll man sich nachts einfach den Mund mit Mule-Tape zukleben. Hintergrund dieses schrägen Tipps ist, dass sich beim Schlafen die Gesichtsmuskulatur entspannt, wodurch sich der Mund öffnet, wir durch den Mund atmen und dann auch Schnarchen. Mit zugeklebtem Mund atmen wir durch die Nase, was (außer bei Schnupfen) gesünder ist.
Durch die Nasenatmung beruhigt sich das Nervensystem schneller, wodurch wir besser einschlafen und insgesamt erholsamer schlafen. Außerdem wird die Luft beim Atmen durch die Nase besser gefiltert. So gelangen Bakterien nicht direkt über Mund und Rachen in die Lungen. 

Cannabis in Deutschland bald legal?

Nachdem die Legalisierung von Cannabis in Deutschland beschlossen wurde, warnen Ärzte nun vor möglichen Folgen: Regelmäßiger Cannabiskonsum könne das Gehirn schädigen und vor allem bei Jugendlichen Psychosen auslösen. Eine Studie der Uniklinik Ulm zeigt, dass sich die Zahl der stationären Behandlungen als Folge von Cannabiskonsum in den vergangenen Jahren versechsfacht hat. Den Grund für diesen rasanten Anstieg sieht Charlotte darin, dass Cannabis heute dreimal so viel berauschendes THC enthält als noch vor einigen Jahren. Außerdem sei Kiffen im Gegensatz zum Zigaretten rauchen oder Alkohol trinken unter jungen Leuten immer beliebter. 

Die Anzahl der User habe sich in den letzten Jahren verdoppelt. Mehr Cannabiskonsumenten in Kombination mit mehr THC führe in der Summe zu einem bedenklichen Aufwärtstrend von Krankenhausaufenthalten im Zusammenhang mit Cannabiskonsum. Ist die Legalisierung von Cannabis deshalb gefährlich? Es gibt zu diesem Thema viele verschiedene Meinungen. Doch Experten sind sich einig, dass die Legalisierung ein hohes Gefahrenpotenzial birgt.