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2G plus: Gibt es dafür überhaupt genügend Schnelltests?

02.12.2021 • 12:01

In immer mehr Bereichen gilt mittlerweile 2G plus. Künftig könnte die Regel mit Beschluss neuer Maßnahmen noch deutlich ausgeweitet werden. Doch die gesetzlichen Vorgaben könnten zu Problemen führen, weil Test­angebote für den Bedarf nicht ausreichen.

2G plus: Lockdown durch die Hintertür?

In immer mehr Bereichen gilt mittlerweile 2G plus. Künftig könnte die Regel mit Beschluss neuer Maßnahmen noch deutlich ausgeweitet werden. Doch die gesetzlichen Vorgaben könnten zu Problemen führen, weil Test­angebote für den Bedarf nicht ausreichen, so das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND). Zahlreiche Bürger­meister aus Kommunen in Niedersachsen wandten sich in einem Brandbrief an den Minister­präsidenten Stephan Weil. Darin warnen sie vor verheerenden Aus­wirkungen auf Gastronomie, Beherbergungs­gewerbe und Weihnachts­märkte. „Hier dürfte der 2G-plus-Standard wie ein Lockdown durch die Hintertür wirken“, heißt es in dem Schreiben, über das die "Hannoversche Allgemeine" berichtet. Die aktuell bestehende Test­infra­struktur sei nicht geeignet, den dadurch entstehenden Bedarf nach Tests „auch nur annähernd zu befriedigen, insbesondere im ländlichen Raum“. Auch mehrere Kranken­häuser hätten bereits angekündigt, in einigen Bereichen keinen Besuch mehr zuzulassen.

Bundesweit werden die Corona-Tests knapp

Fehlende Infrastruktur für den neuen Bedarf nach Tests gibt es offensichtlich auch in anderen Bundes­ländern. Meldungen über lange Schlangen an den Testzentren kommen laut „RND“ auch aus Berlin und Bayreuth,Rostock, Leipzig und Frankfurt, Bremen und Bonn. Zudem seien die Schnelltests im Handel vielerorts derzeit Mangelware.

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