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Frühstücksfernsehen

Amerikanischer Tourist von Ureinwohnern mit Pfeilen getötet

22.11.2018 • 01:16

Der Amerikaner John Chau wurde auf einer abgelegenen indischen Insel von Ureinwohner mit Pfeilen umgebracht. Die Insel ist für Besucher nicht gestattet, sie steht unter besonderem Schutz. Was wollte der Tourist dort?

John Chau (27) soll ein Abenteurer gewesen sein. Schon öfter besuchte der Amerikaner und Naturliebhaber wohl die Andamanen. Nun wollte er nach North Sentinel Island reisen, welche von Ureinwohner bewohnt wird. Diese schotten sich von der Außenwelt ab. Das Betreten der indischen Insel ist Besuchern nicht gestattet. Sie steht unter besonderem Schutz.

Mit Pfeil und Bogen beschossen

Der amerikanische Tourist John wollte dennoch zu der Insel reisen. Er soll Fischer bestochen haben, damit diese ihn dahin bringen. Das letzte Stück soll er alleine mit dem Kanu zurückgelegt haben. Wie berichtet wird, soll der 27-Jährige Geschenke für die Ureinwohner in Gepäck gehabt haben – wie ein Fußball und eine Schere.
Doch als er sich der Insel näherte soll es bereist Pfeile auf den Ankömmling geregnet haben. Die Fischer, die ihn zur Insel gebracht haben, sollen vor Angst geflohen sein. 

Mehr dazu erfahrt ihr oben im Video. 

Familie verabschiedet sich in einem Instagram-Post

Die Familie des Abenteurers ist in tiefer Trauer. Auf seinem Instagram-Account nehmen sie in einem Post öffentlich Abschied:
„Worte können nicht beschreiben, wie traurig wir sind. Er war unser geliebter Sohn, Bruder, Onkel und bester Freund. Er liebte Gott, das Leben, anderen zu helfen die Hilfe benötigten und empfand nur Liebe für die Sentinelesen [Ureinwohner von North Sentinel Island]. Wir vergeben den angeblich Verantwortlichen für seinen Tod. Als Familie bitten wir euch um Verständnis und Respekt für ihn und uns in dieser Zeit.“

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