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Frühstücksfernsehen

"Ansteckender & tödlicher": Wissenschaftlerin warnt vor nächster Virus-Pandemie

07.12.2021 • 15:40

Die Omikron-Variante zwingt aktuell große Teile der Welt in die Knie. Ausgerechnet jetzt warnt Astrazeneca-Mitentwicklerin Sarah Gilbert: Die nächste Pandemie könnte schon in den Startlöchern stecken - und schlimmer sein als alles bisher Bekannte.

User der Luca-App können künftig freiwillig ihren eigenen Impfstatus mit ihrem zuständigen Gesundheitsamt teilen. Außerdem soll es künftig eine verschlüsselte Chat-Funktion geben, über die personalisierte Direkt-Nachrichten zwischen Gesundheitsämtern und den Anwendern ausgetauscht werden können. Die Funktion „Luca Connect“ soll noch im Dezember aktiviert werden, kündigte Patrick Hennig, Geschäftsführer der „Culture4Life GmbH“, laut der dpa an. Bei der Chat-Funktion setzen die Luca-Macher auf die Verschlüsselungstechnik, die auch beim Messengerdienst „Signal“ verwendet wird.
Das sind die Ziele der neuen Luca-App
Die Idee der Luca-App-Macher:innen: Die Zettelwirtschaft ersetzen, die bei einer analogen Erfassung der Besuche von Restaurants, Ausstellungen und anderen Events entsteht. Außerdem könnten Gesundheitsämter durch die freiwillig hinterlegten Daten schneller und differenzierter Risiken analysieren und dann möglicherweise gefährdete Personen individuell über Direkt-Nachrichten informieren, erklärte Henning.
Die Luca-App: Befürworter und Gegner
Die Anwendung wird allerdings seit Monaten von Datenschutz-Aktivisten und etlichen Sicherheitsforschern scharf kritisiert. Sie stören sich unter anderen an der zentralen Datenspeicherung und halten die App für unwirksam. Luca widerspricht diesen Vorwürfen und verweist auf sein Verschlüsselungskonzept, das unter anderem mit Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) entwickelt worden sei.

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