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Frühstücksfernsehen

Auto in Menschenmenge gelenkt: Scholz spricht von "grausamer Amoktat"

09.06.2022 • 03:50

In einer bei Touristen beliebten Ecke Berlins erfasst ein offenbar psychisch beeinträchtigter Autofahrer eine Schülergruppe. Eine Lehrerin kommt ums Leben. Wie Politiker und die Polizei den Fall nach ersten Erkenntnissen bewerten.

Auto in Menschenmenge gelenkt: Scholz spricht von "grausamer Amoktat"

Nach der tödlichen Autofahrt in Berlin hat Bundeskanzler Olaf Scholz von einer "grausamen Amoktat" gesprochen.
Diese mache ihn "tief betroffen", schrieb der SPD-Politiker bei Twitter.
Die Reise einer hessischen Schulklasse nach Berlin sei in einem Alptraum geendet.
"Wir denken an die Angehörigen der Toten und an die Verletzten, darunter viele Kinder. Ihnen allen wünsche ich eine schnelle Genesung."
Neben Scholz bekundeten auch viele weitere Politikerinnen und Politiker Trauer und Anteilnahme.
"Meine Gedanken sind bei den schwer und sehr schwer Verletzten, bei dem Todesopfer", erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier laut der Deutschen Presse-Agentur.
"Und sie sind bei denen, die Schreckliches erleben mussten. Mein tiefes Mitgefühl gilt ihnen, allen Angehörigen und Hinterbliebenen."

Die Schülergruppe aus Bad Arolsen war in der Nähe der Gedächtniskirche von einem Autofahrer erfasst worden, ihre Lehrerin wurde getötet.

Die Schülergruppe aus Bad Arolsen war in der Nähe der Gedächtniskirche von einem Autofahrer erfasst worden, ihre Lehrerin wurde getötet.
14 Menschen wurden der Polizei zufolge verletzt.
Ein Verdächtiger - ein 29 Jahre alter, in Berlin lebender Deutsch-Armenier - wurde gefasst und in ein Krankenhaus gebracht.

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