Frühstücksfernsehen

Bestimmte Sonnenbrillen machen die Haut kaputt

14.05.2018 • 07:00

Es ist leider wahr: Bestimmte Arten von Sonnenbrillen machen unsere Haut anfälliger für Sonnenschäden. Gesundheits-Expertin Charlotte Karlinder weiß mehr.

Es ist leider wahr: Bestimmte Arten von Sonnenbrillen machen unsere Haut anfälliger für Sonnenschäden. 

Der schlimmste Übeltäter ist die Pilotenbrille.

Die Metallrahmen der meisten Fliegerbrillen reflektieren das Sonnenlicht auf den Wangen und lassen sie verbrennen. 

Da beim Sonnenbrand die äußere Hautschicht verbrennt, kann sie UV-Strahlen nicht daran hindern in tiefere Gewebeschichten vorzudringen. Gelangen die UV-Strahlen tiefer in die Haut, sorgen sie für eine erhöhte Bildung von freien Radikalen, die wiederum für die Ausschüttung eines Hormons zum Kollagenabbau in der Haut verantwortlich sind. Das Bindegewebe wird nachhaltig geschädigt.

Hinzukommt, dass viele Fasern der Haut ihre ursprüngliche, elastische Struktur verlieren.

Die Haut wird runzelig und faltig. Sie sieht ledern aus. Auch Altersflecken sind eine typische Erscheinung, die durch ein Zuviel an Sonne bzw. UV-Strahlungen auftritt. 

Deshalb sollte die Pilotenbrille lieber im Etui bleiben. 

Besser: Eine Sonnenbrille mit Kunststoffrahmen, sie vermeidet Hautschäden. 

Wer seine Haut wirklich schützen will, der sollte Brillen mit verspiegelten Gläsern wählen. Sie blockieren mehr UV-Strahlen als normale getönte Gläser.