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Frühstücksfernsehen

Biontech-Chef spricht sich für vierte Impfung aus

10.12.2021 • 15:41

Momentan lassen sich etliche Deutsche die Booster-Impfung verabreichen. Nur wie schaut es eigentlich mit einer vierten Impfung danach aus?

Momentan lassen sich etliche Deutsche die Booster-Impfung verabreichen. Nur wie schaut es eigentlich mit einer vierten Impfung danach aus? Biontech arbeitet nun zumindest an einem an die neue Variante angepassten Impfstoff, der dann möglicherweise auch bei einer vierten Impfung verwendet werden könnte. Biontech-Chef Ugur Sahin rechnet laut „Spiegel“ damit, dass auch die Booster-Wirkung irgendwann nachlassen könnte. Deshalb sei im Kampf gegen Omikron eine vierte Impfung wohl notwendig. Vielleicht auch schon im Sommer 2022 – je nach Lage. „Die vierte Impfung könnte aber auch ein an eine Omikron-Variante angepasster Impfstoff sein“, so Sahin.

Es ist noch zu früh, eine fixe Auskunft über die vierte Impfung zu geben

Fakt ist aber: Es ist noch zu früh, darüber fixe Aussagen zu treffen. „Ob wir den Schlüssel für eine volle Produktion überhaupt umdrehen, ist noch nicht entschieden. Momentan sind verschiedene Omikron-Varianten unterwegs, und es ist noch nicht klar, welche sich durchsetzt und welche dann im Impfstoff sein soll“, sagte Sahin dem "Spiegel". Es werde noch einige Wochen dauern, bis klar sei, ob überhaupt ein neuer Impfstoff nötig sei.

Dritte Impfung auch schon nach drei Monaten möglich

Der Biontech-Gründer hatte sich angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante außerdem für eine frühere dritte Impfung ausgesprochen. „Mit Blick auf Omikron sind zwei Dosen noch keine abgeschlossene Impfung mit ausreichendem Schutz. Wenn sich Omikron, wie es aussieht, weiter ausbreitet, wäre es wissenschaftlich sinnvoll, bereits nach drei Monaten einen Booster anzubieten.“

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